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Aktien London Ausblick: Kaum verändert - OPEC-Konferenz im Blick

LONDON (dpa-AFX) - Vor dem außerordentlichen Treffen der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) werden die meisten britischen Standardwerte amDonnerstag voraussichtlich kaum verändert bis etwas schwächer in den Handelstarten. "Vor dem OPEC-Treffen dürften sich die meisten Investorenzurückhalten", sagte ein Londoner Marktteilnehmer.

LONDON (dpa-AFX) - Vor dem außerordentlichen Treffen der Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) werden die meisten britischen Standardwerte amDonnerstag voraussichtlich kaum verändert bis etwas schwächer in den Handelstarten. "Vor dem OPEC-Treffen dürften sich die meisten Investorenzurückhalten", sagte ein Londoner Marktteilnehmer.

Die Anhebung der Förderquoten für Rohöl sowie die Situation auf deninternationalen Märkten stehen an diesem Donnerstag im Mittelpunkt der 131.außerordentlichen OPEC-Konferenz in Beirut. Dabei will die Organisation "durchdie Erhöhung der Obergrenze für die Ölförderung ein Signal für die Märktesetzen, die Preise für Rohöl zu senken", wie der iranische OPEC-GouverneurHossein Kasempur Ardebili am Mittwoch sagte.

Am Donnerstagmorgen zog er Ölpreis nach dem Rückgang vom Vortag wiederleicht an. Der Nymex-Future über einen Barrel der Sorte Light, Sweet Crudekletterte im asiatischen Handel wieder über 40 Dollar, nachdem er amMittwochabend in New York mit 39,96 Dollar geschlossen hatte. Im asiatischenHandel kostete der Nymex-Future 40,55 Dollar.

Die Vorgaben aus den USA fielen laut Händlern gemischt aus. DerDow-Jones-Index ging mit plus 0,59 Prozent auf 10.262,97 Punkte ausdem Handel. Der S&P-500-Index gewann 0,34 Prozent auf 1.124,99 Zähler.Dagegen gab der marktbreite NASDAQ-Composite-Index 0,09 Prozent auf1.988,98 Punkte ab. Der NASDAQ 100 fiel um 0,29 Prozent auf 1.464,22Zähler.

Die Aktien von GlaxoSmithKline könnten erneut unterDruck geraten. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer hat gegen denbritischen Pharmakonzern Klage wegen Betrugs eingereicht. Spitzer wirft demUnternehmen vor, Informationen über Sicherheit und Wirkung des Anti-DepressivumsPaxil bei der Behandlung von Kindern zurückzuhalten. Einer Stellungnahme vomMittwoch zufolge forderte Spitzer den weltweit zweitgrößten Pharmakonzern auf,wegen des mutmaßlichen Fehlverhaltens Einnahmen zurückzugeben. Am Vortag hattendie Papiere bereits knapp 3 Prozent verloren.

Nach einem negativen Moody's-Kommentar vom Vorabend könnten sich auch dieAnteilsscheine von Marks & Spencer schwächer entwickeln. DieRatingagentur erwägt eine Herabstufung des Titels.

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