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Aktien London Ausblick: Schwächer erwartet - Ölpreis belastet Stimmung

Das Ansteigen des Ölpreises über die Marke von 50 Dollar wird die britischen Aktien am Dienstag zu Handelsauftakt laut Marktbeobachtern belasten. Die Experten von IG Index rechnen mit einem etwas schwächeren Start des Ftse-100-Index , nachdem der Leitindex am Montag um 0,81 Prozent auf 4 541,20 Zähler gefallen war.

dpa-afx LONDON. Das Ansteigen des Ölpreises über die Marke von 50 Dollar wird die britischen Aktien am Dienstag zu Handelsauftakt laut Marktbeobachtern belasten. Die Experten von IG Index rechnen mit einem etwas schwächeren Start des Ftse-100-Index , nachdem der Leitindex am Montag um 0,81 Prozent auf 4 541,20 Zähler gefallen war.

Der US-Ölpreis stieg am Dienstag im asiatischen Handel wegen neuer Sorgen über Versorgungsprobleme erstmals über 50 Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Marke Light Sweet Crude mit Auslieferung zum November stieg bis auf 50,47 Dollar und markierte damit ein neues Rekordhoch. Bereits am Vorabend hatte das Erreichen des historischen Rekordniveaues die US-Börsen belastet. Der Dow Jones schloss nur knapp über seinem Tagestief. 0,58 Prozent schwächer ging er mit 9 988,54 Punkten aus dem Handel.

Der Telekomkonzern BT Group erhöhte angesichts der harten Konkurrenz das Sparziel um 400 Mill. Pfund. Nachdem BT in den vergangenen drei Jahren bereits 1,7 Mrd. Pfund (2,5 Mrd. Euro) eingespart hat, hatte Konzernchef Ben Verwaayen zuletzt für den nächsten Dreijahreszeitraum Einsparungen in Höhe von 1,2 Mrd. Pfund angepeilt. "Dabei werden wir nicht bleiben. Wir werden weiter gehen", sagte Verwaayen der Financial Times Deutschland (Dienstagsausgabe). "Wenn ich uns an den besten Anbietern der Welt messe, sehe ich jetzt ein Sparpotenzial von 1,6 Mrd. Pfund".

An der britischen Börse dürften Zwischenberichte von Emap , Mitchells & Butler, Northern Foods, Virgin Mobile, Scottish Radio Holdings und Peninsular & Oriental Steam Navigation Co. die Nachrichten bestimmen. Marktbeobachter rechnen damit, dass der Konzern bei der Präsentation der strategischen Ausrichtung für das Fährgeschäft möglicherweise die Streichung hunderter Stellen ankündigt. Am Wochenende war in der Presse von bis zu 1 000 gestrichenen Stellen oder einer Reduzierung der Fährbelegschaft um 15 Prozent die Rede gewesen.

Die Analysten von CSFB senkten die Einstufung für Unilever von "Outperform" auf "Neutral" und das Kursziel auf 50 Euro. Die UBS-Experten reduzierten unterdessen die RMC-Einstufung von "Neutral" auf "Buy", erhöhten aber das Kursziel von 740 auf 855 Pence. UBS senkte zudem die Bewertung der Hilton Group auf "Neutral".

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