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Aktien London Ausblick: Schwächer erwartet - Ölpreis erneut auf Rekordjagd

Investoren in London dürften sich angesichts einer neuen Steilfahrt des Ölpreises zum Wochenausklang erneut vorsichtig zeigen. Die Börsen würden schwächer erwartet, hieß es von Händlern am Freitag.

dpa-afx LONDON. Investoren in London dürften sich angesichts einer neuen Steilfahrt des Ölpreises zum Wochenausklang erneut vorsichtig zeigen. Die Börsen würden schwächer erwartet, hieß es von Händlern am Freitag. Der US-Ölpreis hatte am Vortag seine Rekordjagd fortgesetzt und in New York sowohl im Tagesverlauf als auch zum Handelsende einen neuen Rekordstand markiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November verteuerte sich im Vergleich zum Ende des regulären Handels am Mittwoch um 2,09 Prozent auf 54,76 Dollar.

Die Wertpapierexperten von IG Index sehen den Ftse-100-Index vorbörslich zwölf Punkte niedriger. Ebenfalls belastet von der neuerlichen Rekordjagd beim Rohöl hatte die Londoner Börse am Donnerstag knapp behauptet geschlossen. Der Ftse 100 ging mit minus 0,12 Prozent bei 4 629,40 Punkten aus dem Handel. Auch die US-Börsen hatten mit Verlusten geschlossen.

Investoren erwarten einen ereignisarmen Wochenausklang. Der Tageskalender sei ziemlich leer, lediglich kleinere Firmen veröffentlichten Geschäftszahlen, hieß es in London.

Angesichts fehlender Impulse vom Heimatmarkt könnte der Blick eher in die USA gerichtet sein: Dort werden eine Reihe von Konjunkturdaten erwartet, etwa die Erzeugerpreise und Einzelhandelsumsätze für den Monat September und der Empire State Index für Oktober. Außerdem will die Universität von Michigan ihren Index zum Verbrauchervertrauen für den Oktober bekannt geben.

In den Blick der Händler rücken könnten BAE Systems nach einem Pressebericht. Nach Informationen des "Handelsblatts" (Freitagausgabe) aus Branchenkreisen sind die Gespräche zwischen dem Eurofighter-Partner BAE Systems und der britischen Regierung im Wesentlichen abgeschlossen. Die Verhandlungen in Großbritannien hatten das Milliardenprojekt um mehrere Monate verzögert.

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