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Aktien London Eröffnung: Etwas schwächer - Versicherungswerte mit Verlusten

Die Londoner Börsen konnten sich auch zum Wochenausklang nicht von der Dominanz des hohen Ölpreises lösen und verzeichneten leichte Verluste. Der Ftse-100-Index gab am Freitagmorgen um 0,21 Prozent auf 4 619,50 Punkte nach.

dpa-afx LONDON. Die Londoner Börsen konnten sich auch zum Wochenausklang nicht von der Dominanz des hohen Ölpreises lösen und verzeichneten leichte Verluste. Der Ftse-100-Index gab am Freitagmorgen um 0,21 Prozent auf 4 619,50 Punkte nach. Der US-Ölpreis hatte am Vortag seine Rekordjagd fortgesetzt und in New York sowohl im Tagesverlauf als auch zum Handelsende einen neuen Rekordstand markiert.

Versicherer rutschten - wie im Rest Europas - deutlich in die Verlustzone. Royal & Sun lagen mit einem Minus von 2,30 Prozent auf 74,50 Pence am Ende des britischen Leitindex. Die Legal & General Group verzeichnete ein Minus von 1,23 Prozent auf 100,00 Pence. Hinter dem Absacken dürften Händlern zufolge negative Nachrichten aus den Vereinigten Staaten liegen: Der New Yorker Staatsanwalt Eliot Spitzer hatte gegen mehrere Versicherer in den USA Anklage wegen des Verdachts auf Wettbewerbsverstöße erhoben. Den Unternehmen wird laut Medienberichten vorgeworfen, Geschäfte bestimmten Versicherern zugeschoben und damit den Bieterprozess manipuliert zu haben.

Allied-Domecq-Aktien rutschten nach einem negativen Analystenkommentar in die Schlussgruppe des britischen Leitindex. Cazenove hatte den Getränkehersteller von "Outperform" auf "In-Line" abgestuft. Die Aktie gab um 2,36 Prozent auf 487,00 Pence nach.

BAE Systems legten nach einem Pressebericht um 0,76 Prozent auf 233,00 Pence zu und waren damit zweitstärkster Wert im Ftse 100. Nach Informationen des "Handelsblatts" (Freitagausgabe) aus Branchenkreisen sind die Gespräche zwischen dem Eurofighter-Partner BAE Systems und der britischen Regierung im Wesentlichen abgeschlossen. Die Verhandlungen in Großbritannien hatten das Milliardenprojekt um mehrere Monate verzögert.

Grundsätzlich dürften Investoren angesichts eines ereignisarmen Wochenausklangs den Blick in die USA richten. Der Tageskalender für Großbritannien sei ziemlich leer, lediglich kleinere Firmen veröffentlichten Geschäftszahlen, hieß es in London.

In den Vereinigten Staaten hingegen werden eine Reihe von Konjunkturdaten erwartet, etwa die Erzeugerpreise und Einzelhandelsumsätze für den Monat September und der Empire State Index für Oktober. Außerdem will die Universität von Michigan ihren Index zum Verbrauchervertrauen für den Oktober bekannt geben.

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