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Aktien London Eröffnung: Kaum verändert - Positive Vorgaben; fallender Ölpreis

Unterstützt von guten Vorgaben der Wall Street und aus Asien wegen fallender Ölpreise sind die britischen Standardwerte am Donnerstag meist kaum verändert in den Handel gestartet. Der Leitindex Ftse 100 stieg im frühen Handel um 0,03 Prozent auf 4 737,10 Punkte.

dpa-afx LONDON. Unterstützt von guten Vorgaben der Wall Street und aus Asien wegen fallender Ölpreise sind die britischen Standardwerte am Donnerstag meist kaum verändert in den Handel gestartet. Der Leitindex Ftse 100 stieg im frühen Handel um 0,03 Prozent auf 4 737,10 Punkte. Unter Drcuk standen vor allem die Ölwerte.

United Utilities kletterten nach einer positiv aufgenommenen Entscheidung der britischen Regulierungsbehörde (Ofwat) mit plus 3,50 Prozent auf 591,50 Pence bei den Stammaktien an die Indexspitze. Die Ofwat rechnet mit einem Anstieg der durchschnittlichen Wasserrechung in England und Wales um 18 Prozent pro Jahr bis auf 295 Pfund im Jahr 2009/10.

Ölwerte zählten zu den größten Verlierern. BP gaben 2,16 Prozent auf 520,50 Pence ab, Shell verloren 1,30 Prozent auf 435,25 Pence. Händlern zufolge belastet der deutlich gefallene Ölpreise. Am Vorabend kam es in Folge hoher US-Lagerbestände zu einem Rückgang um mehr als drei Dollar. In Asien stabilisierten sich die Preise dann am Morgen auf niedrigerem Niveau etwas.

Reed Elsevier standen mit minus 2,56 Prozent auf 475,00 Pence am "Footsie"-Ende. Das britisch-niederländische Verlagshaus hat in seinem Zwischenbericht das Ziel eines prozentual einstelligen Gewinnwachstums im laufenden Geschäftsjahr bekräftigt und rechnet mit einer Markterholung und einer Beschleunigung des Gewinnwachstums in 2005. Die CSFB und UBS bestätigten in einer ersten Reaktion die Empfehlungen "Outperform" und "Buy".

Die Tageszeitung Mail & General hat ihre endgültigen Zahlen vorgelegt, konnte der unverändert bei 1 208,50 Pence gehandelten Aktie aber kein neues Leben einhauchen. Der von 185,9 Mill. auf 234,1 Mill. Pfund erhöhte Vorsteuergewinn liegt Händlern zufolge am oberen Ende der Analystenprognosen. Allerdings sieht das Blatt Anzeichen einer Abschwächung im Werbemarkt. Der Fokus der Investoren liege vor allem auf dem Ausblick mit Kommentaren zu dem steigenden Wettbewerbsdruck im britischen Markt.

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