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Aktien London: Knapp behauptet - Abbey National im Mittelpunkt

(dpa-AFX) London - Angeführt von Kursverlusten bei der vor der Übernahme stehenden Hypothekenbank Abbey National sind die in London gehandelten Standardwerte am Montagmittag ins Minus gedreht. Eine Reihe positiver Unternehmensnachrichten hatten den britischen Leitindex Ftse 100 am Morgen zu einem Kursplus verholfen. Gegen 11.50 Uhr lag der Leitindex bei 4.315,20 Zählern mit 0,26 Prozent im Minus.

(dpa-AFX) London - Angeführt von Kursverlusten bei der vor der Übernahme stehenden Hypothekenbank Abbey National sind die in London gehandelten Standardwerte am Montagmittag ins Minus gedreht. Eine Reihe positiver Unternehmensnachrichten hatten den britischen Leitindex Ftse 100 am Morgen zu einem Kursplus verholfen. Gegen 11.50 Uhr lag der Leitindex bei 4.315,20 Zählern mit 0,26 Prozent im Minus.

Im Mittelpunkt standen die Aktien der Hypothekenbank Abbey National < ANL.ISE > < AYN.FSE > , die nach der Zustimmung zur Übernahme durch die spanische SCH um 5,69 Prozent auf 547 Pence fielen und damit einen Teil ihrer kräftigen Freitagsgewinne wieder abgaben. Abbey bestätigte eine Übereinkunft zur Übernahme durch Santander Central Hispano SA (SCH) < SAN.SCM > < Bsd2.FSE > . Abbey-Aktionäre sollen für eine eigene Aktie je einen Anteilschein von Banco Santander sowie 31 britische Pence in bar bekommen, wie die spanische Großbank am Montag meldete. Abbey werde so mit 609 Pence je Aktie bewertet. Bei einem Zusammenschluss würde die viertgrößte Bank Europas entstehen. Am Freitag hatte der Abbey-Kurs nach Bekanntwerden der Fusionspläne um 18 Prozent auf 580 Pence zugelegt.

Aktien des britischen Mobilfunkkonzerns Vodafone Group < VOD.ISE > < VOD.FSE > sind nach Veröffentlichung von Zahlen zur Kundenentwicklung um 0,65 Prozent auf 115,50 Pence gefallen und schlossen sich dem negativen Markttrend an. Zunächst hatte der Aktienkurs zugelegt, nachdem der Konzern eine Steigerung der Kundenzahl auf 139,2 Millionen bekannt gegeben hatte.

Die Anteilsscheine des Medienkonzerns Pearson < Pson.ISE > < PES.FSE > verteuerten sich um 0,73 Prozent auf 622 Pence. Die Verlagsgruppe, von der unter anderem die "Financial Times" erscheint, hat im ersten Halbjahr trotz eines leichten Umsatzrückgangs einen Vorsteuergewinn erzielt und damit die Analystenerwartungen übertroffen.

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