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Aktien London Schluss: Etwas fester - Minen- und Ölwerte legen meist zu

Kursgewinne der Bergbau- und Ölwerte haben dem britischen Aktienmarkt am Dienstag Auftrieb verliehen. Bis Handelsschluss stieg der Ftse-100-Index um 0,57 Prozent auf 4 567,30 Punkte.

dpa-afx LONDON. Kursgewinne der Bergbau- und Ölwerte haben dem britischen Aktienmarkt am Dienstag Auftrieb verliehen. Bis Handelsschluss stieg der Ftse-100-Index um 0,57 Prozent auf 4 567,30 Punkte.

Die Lage am Ölmarkt stand laut Händlern weiter im Fokus der Investoren. Der US-Rohölpreis sank am Nachmittag wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 50 Dollar je Barrel. Am Morgen hatte die Notierung im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex mit 50,47 Dollar je Barrel (159 Liter) noch einen neuen Rekordstand erreicht. Um 17.00 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der Marke Light Sweet Crude mit Auslieferung zum November 49,75 Dollar und damit elf Cent mehr als am Vortag.

Entsprechend rückten Ölwerte in den Mittelpunkt des Handelsgeschehens. Die Aktien von BP gewannen 1,32 Prozent auf 539,00 Pence. Dagegen schlossen Shell-Aktien nach anfänglichen Verlusten 0,31 Prozent im Minus auf 407,50 Pence.

Minenwerte profitierten laut Händlern von einer positiven Branchenstudie von Citigroup Smith Barney. Zudem profitierten sie von steigenden Metallnotierungen an den Rohstoffmärkten. BHP Billiton stiegen um 5,22 Prozent auf 584,50 Pence. Rio Tinto zogen um 3,66 Prozent auf 1 472,00 Pence an. Xstrata legten um 1,58 Prozent auf 902,00 Pence zu. Antofagasta verteuerten sich um 2,57 Prozent auf 1 116,00 Pence. Am Morgen hatten die Analysten in einer Branchenstudie ihre "Super Cycle"-These bekräftigt, nach der intensives Wachstum in der Volksrepublik China zu steigenden Rohstoffpreisen führe. Dieser Zyklus sei noch nicht vorüber, hieß es.

Die Aktien der BT Group gaben um 0,42 Prozent auf 178,50 Pence nach. Angesichts der harten Konkurrenz hat der Chef des führenden britischen Telekomkonzerns sein Sparziel um 400 Mill. Pfund erhöht. Nachdem BT in den vergangenen drei Jahren bereits 1,7 Mrd. Pfund (2,5 Mrd. Euro) eingespart hat, hatte Konzernchef Ben Verwaayen zuletzt für den nächsten Dreijahreszeitraum Einsparungen in Höhe von 1,2 Mrd. Pfund angepeilt. "Dabei werden wir nicht bleiben. Wir werden weiter gehen", sagte Verwaayen der Financial Times Deutschland (Dienstagsausgabe). "Wenn ich uns an den besten Anbietern der Welt messe, sehe ich jetzt ein Sparpotenzial von 1,6 Mrd. Pfund."

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