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Aktien London Schluss: Etwas schwächer - Ölpreis belastet weiter

Belastet vom Ölpreis auf Rekordniveau hat die Londoner Börse am Dienstag etwas schwächer geschlossen. Der Ftse 100 ging mit minus 0,80 Prozent bei 4 647,90 Punkten aus dem Handel.

dpa-afx LONDON. Belastet vom Ölpreis auf Rekordniveau hat die Londoner Börse am Dienstag etwas schwächer geschlossen. Der Ftse 100 ging mit minus 0,80 Prozent bei 4 647,90 Punkten aus dem Handel.

Der Ölpreis habe die Wall Street am Nachmittag unter Druck gebracht und die leicht positiven Impulse durch besser als erwartete Ergebnisse von Johnson & Johnson aus den USA überlagert, sagte ein Händler in London. Der Ölpreis für die Nordseesorte Brent war auf seiner Rekordjagd zeitweise bis auf 51,50 Dollar gestiegen. Im späten Geschäft hätten sich die Indizes aber dank einer leichten Beruhigung beim Öl und wegen der entsprechend anziehenden Kurse in New York vom Tief entfernt. Das Handelsvolumen sei "moderat" geblieben.

Größter Verlierer im Ftse 100 waren Amvescap mit minus 3,79 Prozent auf 304,50 Pence. Imperial Tobacco endeten mit plus 1,88 Prozent auf 1 248,00 Pence als zweitgrößter Gewinner im "Footsie".

Neben dem Investmentfonds Amvescap zählten auch andere Finanzwerte und vor allem die Versicherer zu den größten Verlierern. Der Sektor litt unter einem pessimistischen Analystenkommentar von JP Morgan, demzufolge die Branche unter einer zu hohen Kostenbasis leide. Die "Underweight"-Empfehlung wurde unter anderem für Prudential wurde bekräftigt, die Aktien gaben 2,99 Prozent auf 471,00 Pence ab. Barclays verloren 2,45 Prozent auf 558,00 Pence ab. Einem Pressebericht zufolge strebt die Investmentsparte der britischen Großbank Barclays Capital eine führende Position auf dem deutschen Markt an.

Marks & Spencer gingen nach einem Zwischenbericht mit plus 1,76 Prozent bei 577,00 Pence aus dem Handel. Händlern zufolge verlangsame sich der Umsatzrückgang bei dem angeschlagenen Einzelhändler. "Analysten und Investoren warten auf ein Zeichen des Aufschwungs", sagten Marktbeobachter. Sie versprächen sich viel von der neuen Herbstkollektion, die bei Kunden sehr gut ankomme.

Cable & Wireless endeten nach anfänglichen Gewinnen mit minus 0,26 Prozent bei 97,55 Pence. Die Citigroup Smith Barney hatte den Telekomdienstleister von "Hold" auf "Buy" hochgestuft.

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