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Aktien London Schluss: Freundlich - Banken fest - Virgin Mobile-IPO gelungenDPA-Datum: 2004-07-21 18:39:36

(dpa-AFX) London - Die wichtigsten britischen Aktien haben den Handel am Mittwoch mit Gewinnen beendet. Im späten Handel kristallisierten sich Bankenwerte als entscheidender Impulsgeber heraus, berichteten Händler. Vage Übernahmegerüchte lösten dabei eine kräftige Kurssteigerung bei den Aktien von Bradford & Bingley aus. Der Ftse 100 schloss entsprechend um 0,87 Prozent fester bei 4.377,30 Punkten. Das Handelsvolumen überstieg das der vorangegangenen Tage spürbar.

(dpa-AFX) London - Die wichtigsten britischen Aktien haben den Handel am Mittwoch mit Gewinnen beendet. Im späten Handel kristallisierten sich Bankenwerte als entscheidender Impulsgeber heraus, berichteten Händler. Vage Übernahmegerüchte lösten dabei eine kräftige Kurssteigerung bei den Aktien von Bradford & Bingley aus. Der Ftse 100 schloss entsprechend um 0,87 Prozent fester bei 4.377,30 Punkten. Das Handelsvolumen überstieg das der vorangegangenen Tage spürbar.

Finanzwerte erwiesen sich als gefragtester Sektor. Die Aktie von Bradford & Bingley stieg dabei um 3,26 Prozent auf 262,25 Pence, nachdem Gerüchte über eine Übernahme der Hypothekenbank kursierten, die aber bis zum Abend unbestätigt blieben. Konkurrent Northern Rock gewann 2,60 Prozent auf 711,00 Pence und Lloyds TSB legten um 2,59 Prozent auf 406,50 Pence zu.

Im Fokus der Anleger standen auch die Aktien des Mobilfunkunternehmens mmo2 Plc < OOM.ISE > < MM1.FSE > , die um 0,84 Prozent auf 88,75 Pence verloren. mmo2 steigerte seine Kundenzahl in den drei Monaten bis Ende Juni um 630.000 auf 21,3 Millionen und den durchschnittlichen Umsatz je Kunden von 254 auf 279 Pfund.

Gefragt waren hingegen die Aktien des britischen Einzelhändlers GUS < GUS.ISE > < GU7.BER > , die nach der Vorlage von Umsatzzahlen um 3,52 Prozent auf 852,50 Pence stiegen. Der Umsatz im abgelaufenen Quartal hatte die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Der Börsengang des britischen Mobilfunkanbieters Virgin Mobile kann nach der Absenkung des Emissionspreises als geglückt gelten. Die Aktien stiegen am ersten Tag auf 201,00 Pence und damit leicht über den Ausgabepreis. Die Titel wurden mit 200 Pence je Stück am unteren Ende der zuvor bereits gesenkten Preisspanne an die Börse gebracht. Der Gesamterlös der 62,5 Millionen emittierten Aktien betrage damit 125 Millionen Pfund. Damit erlöst der Eigentümer Virgin deutlich weniger als ursprünglich geplant.

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