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Aktien London Schluss: Knapp behauptet - BA nach Bombendrohung im Minus

Kursverluste beim New Yorker Leitindex Dow Jones haben die meisten britischen Standardaktien am Donnerstag ins Minus gedrückt. Zusätzlich belastete die Nachricht, dass ein Flugzeug von British Airways (BA) nach einer Bombendrohung nach Amsterdam umgeleitet worden war. Der Ftse-100-Index verlor bis Handelsende 0,38 Prozent auf 4 570,80 Punkte.

dpa-afx LONDON. Kursverluste beim New Yorker Leitindex Dow Jones haben die meisten britischen Standardaktien am Donnerstag ins Minus gedrückt. Zusätzlich belastete die Nachricht, dass ein Flugzeug von British Airways (BA) nach einer Bombendrohung nach Amsterdam umgeleitet worden war. Der Ftse-100-Index verlor bis Handelsende 0,38 Prozent auf 4 570,80 Punkte.

Die Anteilsscheine von British Airways gaben um 2,47 Prozent auf 207,50 Pence nach. Ein mit 118 Passagieren besetztes Flugzeug der britischen Gesellschaft hatte zuvor wegen einer Terrordrohung einen Flug von Berlin nach London abgebrochen und war auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol gelandet. Nach BA-Angaben hatte die Fluggesellschaft eine "konkrete Drohung bezüglich des Flugzeugs" erhalten.

Nachdem Merck & Co. mit dem Arthrosemittel Vioxx eines seiner fünf umsatzstärksten Medikamente vom Markt genommen hatte, gerieten auch die britischen Pharmawerte in den Fokus der Investoren. Astrazeneca-Titel verloren 0,57 Prozent auf 2 265,00 Pence, während Glaxosmithkline 1,49 Prozent auf 1 191,00 Pence einbüßten.

Boots-Aktien verloren 2,95 Prozent auf 642,00 Pence. Die Drogeriekette rechnet für ihre Kern-Kette "Boots The Chemists" im zweiten Geschäftsquartal mit etwas weniger Umsatzwachstum als von Analysten erwartet. Die Umsätze in den drei Monaten bis Ende September würden wahrscheinlich um 4,5 Prozent oder flächenbereinigt um 3,3 Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. Auch bei der Bruttomarge wird Boots voraussichtlich auf einen geringeren Wert kommen als geplant.

Die Aktien von mmo2 stiegen um 2,61 Prozent auf 98,25 Pence. Der britische Mobilfunkanbieter nahm die Prognose für den britischen Serviceumsatz im laufenden Geschäftsjahr (März 2005) hoch. Das Wachstum werde neun bis zwölf Prozent betragen, meldete das Unternehmen. Zuvor habe mmo2 noch sieben bis zehn Prozent erwartet.

Im Fokus der Anleger standen auch die neuesten, eher gemischt ausgefallenen US-Konjunkturdaten. So legte der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago im September überraschend deutlich zu. Anderseits stiegen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der zurückliegenden Woche überraschend. Die Ölpreise hielten sich zuletzt leicht unterhalb der jüngsten Rekordmarken.

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