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Aktien London Schluss: Knapp behauptet - Leitzins bleibt unverändert

Vor dem Hintergrund des weiter steigenden Ölpreises und einer erwartungsgemäßen Entscheidung der britischen Notenbank hat die Börse in London am Donnerstag mit leichten Verlusten geschlossen. Der Ftse-100-Index verlor bis Handelsende 0,16 Prozent auf 4 698,70 Punkte.

dpa-afx LONDON. Vor dem Hintergrund des weiter steigenden Ölpreises und einer erwartungsgemäßen Entscheidung der britischen Notenbank hat die Börse in London am Donnerstag mit leichten Verlusten geschlossen. Der Ftse-100-Index verlor bis Handelsende 0,16 Prozent auf 4 698,70 Punkte.

Die britische Notenbank hatte ihren Leitzins wie von Volkswirten erwartet unverändert belassen. Der Leitzins verharre damit bei 4,75 Prozent, teilte die Bank of England in London mit.

Der Ölpreis setzte seine Rekordfahrt ungebremst fort. In London stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November im frühen Handel auf 48,37 Dollar.

Ölwerte konnten anders als in den vergangenen Tagen nicht mehr entscheidend von dem hohen Ölpreis profitieren. BP verloren 0,36 Prozent auf 554,50 Pence, Shell Transport & Trading verteuerten sich um 0,24 Prozent auf 422,25 Pence und BG Group gewannen 0,13 Prozent auf 377,50 Pence. BG Group wurden vorbörslich von der Dresdner Kleinwort Wasserstein auf "Add" abgestuft.

Aktien von Legal & General büßten nach einer Abstufung 1,90 Prozent auf 103,00 Pence ein. Die Analysten der Citigroup hatten das Papier von "Buy" auf "Hold" abgestuft.

Astrazeneca Plc gaben um 2,48 Prozent auf 2 159,00 Pence nach und rutschten in die Schlussgruppe des Ftse 100. Cazenove und weitere Analysten hatten sich nach einer Analystenkonferenz am Mittwoch in London negativ zu dem Wert geäußert. Der britisch-schwedische Pharmakonzern hatte seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt und gleichzeitig über eine Verzögerung bei den Zulassungskandidaten Galida und Exanta berichtet.

Gewinne verzeichneten hingegen British Airways . Sie stiegen um 0,60 Prozent auf 208,75 Pence. Nach der von Lufthansa angekündigten Erhöhung der Treibstoffzuschläge hält sich Europas größte Fluglinie diesen Schritt offen. Man beobachte ständig das Niveau der Treibstoffzuschläge und werde Änderungen vornehmen, wenn dies nötig werden sollte, sagte ein BA-Sprecher. Angesichts der hohen Rohölpreise wird die Lufthansa ihre im August eingeführten Treibstoffzuschläge um bis zu 10 Euro pro Strecke anheben.

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