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Aktien London Schluss: Knapp behauptet; Ölpreis und Sainsbury-Warnung belasten

Belastet von weiter steigenden Ölpreisen und einer Gewinnwarnung im Einzelhandelssektor hat die Londoner Börse am Montag knapp behauptet geschlossen. Der Ftse 100 ging mit minus 0,29 Prozent nahe dem Tagestief bei 4 685,50 Punkten aus dem Handel.

dpa-afx LONDON. Belastet von weiter steigenden Ölpreisen und einer Gewinnwarnung im Einzelhandelssektor hat die Londoner Börse am Montag knapp behauptet geschlossen. Der Ftse 100 ging mit minus 0,29 Prozent nahe dem Tagestief bei 4 685,50 Punkten aus dem Handel.

Die leicht positive Entwicklung der Wall Street habe am Nachmittag den negativen Einfluss des Ölpreises nicht kompensieren können, sagte ein Händler in London. Der Ölpreis für die Nordseesorte Brent hatte auf seiner Rekordjagd erstmals die psychologisch wichtige Marke von 50 Dollar durchbrochen. Das Handelsvolumen sei bei dünner Nachrichtenlage durchschnittlich geblieben.

Thema des Tages waren Sainsbury-Aktien , nachdem die Supermarkt-Kette zum dritten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognosen gesenkt hatte. Nach überdurchschnittlichen Kursverlusten im frühen Handel kletterten die Aktien ins untere "Footsie"-Mittelfeld und endeten mit minus 0,79 Prozent bei 250,00 Pence. Laut Händlern war die Gewinnwarnung erwartet worden. Der "Sunday Telegraph" hatte zudem berichtet, dass Sainsbury seine Dividende um mehr als 50 Prozent kürzen will. Analysten reagierten insgesamt negativ.

Größter Verlierer im Ftse-100-Index waren BT-Aktien mit einem Abschlag von 2,15 Prozent auf 181,75 Pence. CSFB hatte ihre Prognosen für die Telekom-Gruppe reduziert. Als Tagesgewinner endeten laut Händlern ohne Nachrichten Enterprise Inns mit plus 1,76 Prozent auf 577,00 Pence.

Die Aktien des schwedisch-britischen Pharmakonzerns Astrazeneca erholten sich im Tagesverlauf und legten 0,69 Prozent auf 2 180,00 Pence zu. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte dem Pharmaunternehmen die Zulassung für den Gerinnungshemmer Exanta verweigert. Den Analysten von CAI Cheuvreux zufolge war diese Entscheidung erwartet worden.

Der hohe Ölpreis belastete unterdessen weiter die Titel von British Airways (BA) . Die Fluggesellschaft rechnet im laufenden Jahr mit einer Zusatzbelastung von 225 Mill. Pfund durch höhere Treibstoffkosten. Zudem senkte die Deutsche Bank das Kursziel für die Fluggesellschaft von 320 auf 295 Pence und verringerte die Gewinnprognosen.

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