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Aktien London Schluss: Knapp behauptet - Öltitel und Man Group weiter positiv

Vor dem Hintergrund eines neuen Rekordhochs beim Ölpreis haben die britischen Aktien am Mittwoch mehrheitlich mit leichten Verlusten geschlossen. Händler verwiesen auf Öl- und Finanzwerte. Sie hätten den Markt gestützt, hieß es in London. Der Ftse-100-Index verlor bis Handelsende 0,02 Prozent auf 4 706,30 Punkte.

dpa-afx LONDON. Vor dem Hintergrund eines neuen Rekordhochs beim Ölpreis haben die britischen Aktien am Mittwoch mehrheitlich mit leichten Verlusten geschlossen. Händler verwiesen auf Öl- und Finanzwerte. Sie hätten den Markt gestützt, hieß es in London. Der Ftse-100-Index verlor bis Handelsende 0,02 Prozent auf 4 706,30 Punkte.

BP gewannen in Folge um 1,37 Prozent auf 556,50 Pence, Shell Transport & Trading Co Plc 0,72 Prozent auf 421,25 Pence. Der Rohölpreis hatte in New York einen neuen Rekordstand erreicht. Nach der Veröffentlichung der Öllagerbestände in den USA kletterte der Rohölpreis zur Novemberauslieferung an der Terminbörse Nymex auf 51,80 Dollar. In London stieg der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent auf einen neuen Rekordwert von 47,80 Dollar. Belastet worden sei der Markt vor allem durch den Rückgang der Lagerbestände beim Heizöl vor dem bevorstehenden Winter, sagten Händler.

Händlern zufolge profitierten BP zudem von der Nachricht, drei Mill. Aktien zurückkaufen zu wollen. Auch das als positiv bewertete dritte Quartal wirke sich aus.

An der Spitze des Index lag die Aktie der Man Group mit einem Plus von 5,79 Prozent auf 1 371,00 Pence. Hinter den Gewinnen standen laut Händlern weiter Medienberichte, wonach das Investmenthaus möglicherweise Übernahmeziel eines größeren US-Finanzunternehmen werden könnte. Zudem sei das Unternehmen von Bear Stearns von "Underperform" auf "Peer Perform" hochgestuft worden.

Astrazeneca standen im Gegenzug am Ende des Ftse-100. Sie verloren 3,02 Prozent auf 2 214,00 Pence. Die Titel des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens seien aufgrund der anhaltenden Unsicherheit wegen des Gerinnungshemmers Exanta unter Druck geraten, sagte ein Händler. Daher sei der zuversichtliche Ausblick des Konzerns in den Hintergrund geraten. Astrazeneca hatte seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt.

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