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Aktien London Schluss: Knapp behauptet - Wall Street und Ölpreise belasten

Belastet von einem leichteren Beginn des US-Handels und wieder steigenden Ölpreisen haben die Standardwerte in London am Montag knapp behauptet geschlossen. Der Leitindex Ftse-100 gab 0,53 Prozent auf 4 722,80 Punkte ab.

dpa-afx LONDON. Belastet von einem leichteren Beginn des US-Handels und wieder steigenden Ölpreisen haben die Standardwerte in London am Montag knapp behauptet geschlossen. Der Leitindex Ftse-100 gab 0,53 Prozent auf 4 722,80 Punkte ab.

Mit Sorge registrierten die Börsianer den Anschlag auf ein US-Konsulat in Saudi Arabien. Mindestens sieben Menschen waren ums Leben gekommen, als bewaffnete Terroristen das schwer bewachte Gebäude in der Hafenstadt Dschidda angriffen. Der Vorfall gilt als Grund für die Wende beim Ölpreis.

Bester Wert im Ftse-100 waren Smiths Group mit einem Aufschlag von 2,41 Prozent auf 785,00 britische Pence. Der Mischkonzern hatte den Kauf des US-Medizingeräteherstellers Medex für 925 Mill. Dollar bekannt gegeben. Mit dem Kauf werden auch die Schulden des sich in Privatbesitz befindenden Unternehmens in Höhe von 300 Mill. Dollar übernommen.

Eurotunnel legten 1,43 Prozent auf 17,75 Pence zu. Einem Pressebericht zufolge will eine Gruppe von Gläubigerbanken einen weiteren 15-Prozent-Anteil an dem hochverschuldeten Ärmelkanaltunnel-Betreiber übernehmen. Die Gruppe werde die Aktien als Ausgleich für die seit 1998 aufgelaufenen Zinszahlungen in Höhe von 550 Mill. Euro erhalten, berichtete die britische Sonntagszeitung "The Observer".

Schlechtester Wert im britischen Auswahlindex waren BAE Systems mit einem Abschlag von 4,57 Prozent auf 245,50 Pence. Händler sprachen von starken Gewinnmitnahmen bei den Papieren des Rüstungskonzerns. Aviva gaben 0,65 Prozent auf 614,00 Pence nach. Goldman Sachs hatte die Anlageempfehlung für den Versicherer von "Outperform " auf "In-Line" gesenkt.

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