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Aktien London Schluss: Schwach - Schlechte US-Arbeitsmarktdaten belasten

(dpa-AFX) London - Belastet von einem deutlich schlechter als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarkbericht haben die Aktien an der Londoner Börse am Freitag schwach geschlossen. Der Leitindex Ftse 100 < UKX.ISE > beendete den Handel 1,71 Prozent tiefer bei 4.337,90 Punkten.

(dpa-AFX) London - Belastet von einem deutlich schlechter als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarkbericht haben die Aktien an der Londoner Börse am Freitag schwach geschlossen. Der Leitindex Ftse 100 < UKX.ISE > beendete den Handel 1,71 Prozent tiefer bei 4.337,90 Punkten.

Die Beschäftigtenzahl stieg in den USA im Juni deutlich schwächer als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 32.000 zum Vormonat geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 235.000 gerechnet. Zudem wurde der Anstieg im Juni auf 78.000 nach unten revidiert. In der Erstschätzung war noch ein Anstieg von 112.000 ermittelt worden.

Zu den wenigen Gewinnern im Ftse 100 gehörte die Aktie von Barclays < Barc.ISE > < BCY.FSE > . Das Papier war mit einem Gewinn von 3,90 Prozent auf 500,00 britische Pence Tagesgewinner. Erneute Spekulationen über eine Übernahme der Großbank durch den US-Konkurrenten Citigroup < C.NYS > < TRV.FSE > habe Anleger zu Käufen veranlasst, sagten Händler. Zwischenzeitlich gewann das Papier mehr als zehn Prozent.

Auch Lloyds TSB < Lloy.ISE > < LLD.FSE > profitierte von den Spekulationen. Die Aktie kletterte um 0,90 Prozent auf 420,75 Pence. Standard Chartered < Stan.ISE > < STD.FSE > gaben hingegen 0,91 Prozent auf 928,00 Pence nach. Auch Abbey National < ANL.ISE > < AYN.FSE > zählten mit einem Minus von 1,20 Prozent auf 578,00 Pence zu den Verlierern. Royal Bank of Scotland < RBS.ISE > < RYS.FSE > gaben 1,70 Prozent auf 1.502,00 Pence nach.

Smith & Nephew < SN..ISE > < Npw1.FSE > kletterten um 1,87 Prozent auf 490,00 Pence. Die Aktie wurde von Dresdner Kleinwort Wasserstein zum Kauf empfohlen. Bradford and Bingley < BB..ISE > beendeten den Handel mit einem Plus von 0,84 Prozent auf 271,50 Pence. Nach Vorlage von Zahlen hatte das Papier zunächst sehr schwach tendiert. Die Hypothekenbank hatte im ersten Halbjahr den Vorsteuergewinn vor Abschreibungen auf Geschäftswerte (Goodwill) von 140,4 Millionen auf 147,3 Millionen britische Pfund gesteigert und ein weiteres Wachstum angekündigt. Händlern zufolge lagen die Zahlen des Finanzdienstleisters lediglich im Rahmen der Erwartungen

Schwächster Wert im Ftse 100 war die Aktie von British Airways < BAY.ISE > < Bai1.FSE > . Das Papier litt unter dem anhaltend hohen Ölpreis und verlor 6,06 Prozent auf 213,00 Pence.

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