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Aktien London Schluss: Sehr schwache Pharmawerte drücken Index ins Minus

Belastet von schlechten Nachrichten aus der Pharmabranche und einem Kursabsturz des Versorgers Cairn sind die britischen Standardwerte am Freitag überwiegend mit Verlusten ins Wochenende gegangen.

dpa-afx LONDON. Belastet von schlechten Nachrichten aus der Pharmabranche und einem Kursabsturz des Versorgers Cairn sind die britischen Standardwerte am Freitag überwiegend mit Verlusten ins Wochenende gegangen. Der Leitindex Ftse 100 schloss nahe seines Tagestiefs 0,81 Prozent schwächer mit 4 696,80 Punkten.

Die Papiere von Cairn Energy brachen um 22,82 Prozent auf 1 051,23 Pence ein. Der Zwischenbericht über die Ölbohrungen im indischen Rajasthan und Steuerstreitigkeiten mit der indischen Regierung schockten die Anleger. Merrill Lynch wertete die Aussagen als "Tiefschlag" für die Aktien. Das Handelsvolumen betrug mehr als das Zehnfache eines normalen Handelstages.

Pharmawerte profitierten anfänglich von positiven US-Vorgaben, bevor sie mit als schwächste Werte des Ftse 100 ins Wochenende gingen. Astrazeneca verloren 8,26 Prozent auf 1 888 Pence, Smith & Nephew büßten 2,79 Prozent auf 523,50 Pence ein und Glaxosmithkline-Aktien fielen um 2,17 Prozent auf 1 171 Pence. Für erste Kursverluste sorgte die Nachricht, das Krebsmedikament Iresse von Astrazeneca habe einer Studie zufolge die Überlebensrate gegenüber einer Kontrollgruppe kaum steigen lassen. Beim US-Konkurrent Pfizer sorgte ebenfalls eine Studie für Wirbel: Dieser zufolge kann das Medikament Celebrex, ein COX-2-Hemmer, Herzkreislauf-Probleme als Nebenwirkung hervorrufen.

Bunzl-Aktien schlossen unverändert mit 432,0 Pence. Die britische Industriegruppe sieht sich laut seinem Zwischenbericht auf dem besten Wege die Ziele für 2004 trotz negativer Währungseinflüsse zu erreichen. Zudem sollten sich die Ergebnisse 2005 weiter positiv entwickeln.

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