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Aktien London Schluss: Unverändert - Schwache Vorgaben aus den USA, Ölpreis

Die Börse in London hat zum Wochenausklang nach negativen Vorgaben aus den USA und bei einem anhaltend hohen Ölpreis unverändert geschlossen. Der Ftse-100-Index stand zum Handelsende am Freitag bei 4 698,90 Punkte.

dpa-afx LONDON. Die Börse in London hat zum Wochenausklang nach negativen Vorgaben aus den USA und bei einem anhaltend hohen Ölpreis unverändert geschlossen. Der Ftse-100-Index stand zum Handelsende am Freitag bei 4 698,90 Punkte. Reise-Aktien litten nach Angaben von Händlern unter dem Terroranschlag in Ägypten.

"Die schwachen Vorgaben aus den USA und der anhaltend hohe Ölpreis wirken sich belastend aus", sagte ein Händler. In London wurde Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November mit 49,18 Dollar gehandelt und erreichte damit einen neuen Rekordstand. Die Angst vor möglichen Ölarbeiterstreiks in Nigeria und Norwegen und die noch immer reduzierte Ölförderung im Golf von Mexiko durch die Schäden des Hurrikans "Ivan" hielt die Preise nach Angaben von Händlern hoch.

In den USA war die Beschäftigtenzahl im September deutlich schwächer als erwartet gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 96 000 zum Vormonat geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Von CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 138 000 erwartet.

British Airways gaben um 1,08 Prozent auf 206,50 Pence nach. Händler verwiesen auf den Anschlag in Ägypten. Zudem hat das Unternehmen wie die meisten ihrer Wettbewerber den Treibstoffzuschlag erhöht. Die Passagiere müssten ab kommender Woche je Langstreckenverbindung vier britische Pfund zusätzlich zahlen, teilte die größte Fluggesellschaft Europas in London mit. Damit steigt der Zuschlag auf zehn Pfund je Strecke.

Kingfisher verloren 1,35 Prozent auf 311,25 Pence. Händler begründeten die Verluste mit negativen Analystenkommentaren. Die Experten von Credit Suisse First Boston hatten die Kingfisher-Aktie von "Outperform" auf "Neutral" gesenkt.

Titel von Reed Elsevier gaben ebenfalls nach einem negativen Analystenkommentar nach. Sie verloren 1,38 Prozent auf 501,00 Pence der drittschwächste Wert im britischen Leitindex. Citigroup Smith Barney hatte das Papier der Verlagsgesellschaft von "Hold" auf "Sell" gesenkt. Auch das Kursziel schraubten sie von 500 auf 450 Pence herunter. Am Vortag hatte die Investmentbank Merrill Lynch das Papier von ihrer "Europe 1 Focus List" genommen.

Positive Analystenkommentare halfen dagegen den Titeln von Sabmiller , die um 1,35 Prozent auf 750,50 Pence gewannen. Die Dresdner Kleinwort Wasserstein hatte das Papier der weltweit zweitgrößten Brauerei auf "Add" angehoben.

In der Spitzengruppe des Ftse 100 behauptete sich der britische Finanz- und Informationsdienstleister Reuters . Vorstandschef Tom Glocer hatte sich optimistisch für das kommende Jahr gezeigt. Das Management sei zuversichtlich, dass die Umsätze 2005 erstmals seit vier Jahren wieder anziehen könnten, schrieb er in einem Brief an die Mitarbeiter, der am Freitag publiziert wurde. Die Aktie legte um 3,44 Prozent auf 346,00 Pence zu.

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