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Aktien London Schluss: Vodafone und uneinheitliche Wall Street belasten

Belastet vom uneinheitlichen Handelsverlauf an der Wall Street und Verlusten des Börsenschwergewichts Vodafone hat die Londoner Börse am Dienstag knapp behauptet geschlossen. Der Ftse-100-Index fiel um 0,30 Prozent auf 4 722,80 Punkte.

dpa-afx LONDON. Belastet vom uneinheitlichen Handelsverlauf an der Wall Street und Verlusten des Börsenschwergewichts Vodafone hat die Londoner Börse am Dienstag knapp behauptet geschlossen. Der Ftse-100-Index fiel um 0,30 Prozent auf 4 722,80 Punkte.

Vodafone büßten 2,45 Prozent auf 139,50 Pence ein. Neben einer Herabstufung von Goldman Sachs belastete ein Bericht des "Wall Street Journal", wonach das Unternehmen den Versuch des Mobilfunkpartners Verizon Communications bei einer geplanten Übernahme von Sprint unterstütze.

Die anhaltende Spekulation über die weitere Liberalisierung des Glücksspiels in Großbritannien ließ die Kurse von William Hill > WHI.FSE > und von Hilton Group Plc steigen. Nach Einschätzung von Citigroup Smith Barney begrenze der Plan, in den kommenden drei Jahren insgesamt 24 neue Casinos zuzulassen, den zu erwartenden Wettbewerbsdruck. Hilton-Aktien verteuerten sich um 2,75 Prozent auf 270,75 Pence, während Hill um 2,48 Prozent auf 558,50 Pence anzogen.

Hbos-Aktien kletterten um 3,87 Prozent auf 806,0 Pence. Die größte britische Hypothekenbank ist ihrem Zwischenbericht zufolge auf bestem Weg die Analystenerwartung beim Gesamtjahresgewinn "komfortabel zu übertreffen". Einen Tag vor der Vorlage des Zwischenberichts fielen Alliance & Leicester 2,5 Prozent auf 878,0 Pence.

Aktien der London Stock Exchange (LSE) schlossen einen Tag nach dem vorerst abgelehnten Übernahmeangebot der Deutschen Börse weitere 0,74 Prozent fester mit 544 Pence. Der deutsche Börsenbetreiber bietet 530 Pence je Aktie Die Londoner Börse will aber über eine "abgestimmte Transaktion" verhandeln.

Bei den Stahlwerten legten Corus Group 0,93 Prozent auf 53,50 Pence zu. Credit Suisse First Boston hatte am Morgen die Beobachtung europäischer Stahlwerte aufgenommen. Dabei wurde der britisch-niederländische Stahlkonzern mit "Outperform" eingestuft. Die Restrukturierung schreite voran und die Kosten würden erfolgreich gesenkt.

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