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Aktien Moskau Schluss: Fest - Yukos setzt Sturzflug fort

Ungeachtet des fortdauernden Sturzfluges bei Aktien des angeschlagenen Ölkonzerns Yukos hat der russische Aktienmarkt zu Beginn der neuen Börsenwoche einen Teil der Freitagsverluste wettgemacht.

dpa-afx MOSKAU. Ungeachtet des fortdauernden Sturzfluges bei Aktien des angeschlagenen Ölkonzerns Yukos hat der russische Aktienmarkt zu Beginn der neuen Börsenwoche einen Teil der Freitagsverluste wettgemacht. Nach einem lustlosen und uneinheitlichen Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau am Montag mit plus 1,05 Prozent bei 662,3 Punkten. Der Umsatz halbierte sich auf 12,111 Mill. Dollar (9,292 Mill. Euro).

Yukos-Papiere seien weiterhin von der Entscheidung der russischen Privatisierungsbehörde belastet worden, den wichtigsten Yukos-Förderbetrieb Juganskneftegas am 19. Dezember zu einem Einstiegspreis von 6,6 Mrd. Euro zu versteigern, sagten Börsianer. Zum Handelsschluss sackte die Aktie um 10,87 Prozent auf 2,05 Dollar ab. Jedoch hätten sich die meisten anderen Blue Chips von ihren Freitagsverlusten etwas erholen können, hieß es in Moskau.

Werte des weltweit größten Gasproduzenten Gasprom legten im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse um 1,09 Prozent auf 82,8 Rubel (2,227 Euro) zu. Papiere von Russlands größtem Stromversorger EES Rossii schlossen 0,64 Prozent leichter bei 0,3 125 Dollar.

Aktien des derzeit größten russischen Ölkonzerns Lukoil zogen um 0,47 Prozent auf 32,3 Dollar an. Werte des sibirischen Ölkonzerns Surgutneftegas verzeichneten ein Plus von 0,84 Prozent auf 0,8 052 Dollar. Papiere des Ölunternehmens Sibneft (Sibirien) kletterten um 5,78 Prozent auf 2,93 Dollar. Titel der Ölgesellschaft Tatneft (Tatarstan) gaben um 1,09 Prozent auf 1,627 Dollar nach.

Aktien des Bunt- und Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel notierten mit einem Plus von 2,04 Prozent bei 60,1 Dollar. Werte der Telefongesellschaft Rostelekom gewannen 0,21 Prozent auf 2,385 Dollar. Papiere des regionalen Stromversorgers Mosenergo schossen nach kräftigen Freitagsverlusten um 8,28 Prozent auf 0,157 Dollar in die Höhe. Titel der halbstaatlichen Sparkasse Sberbank gingen mit plus 1,6 Prozent auf 508,0 Dollar aus dem Handel.

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