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Aktien Moskau Schluss: Fester - Yukos gleichen Vortagesverlust aus

Die Entscheidung des russischen Justizministeriums, im Streit um den geplanten Zwangsverkauf des wichtigsten Yukos-Förderbetriebs Junganskneftegas die Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein zu engagieren, hat für den Aufwind für Yukos -Papiere auf dem russischen Aktienmarkt gesorgt. Nach einem trägen und uneinheitlichen Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau am Donnerstag mit plus 0,37 % bei 539,01 Punkten.

dpa-afx MOSKAU. Die Entscheidung des russischen Justizministeriums, im Streit um den geplanten Zwangsverkauf des wichtigsten Yukos-Förderbetriebs Junganskneftegas die Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein zu engagieren, hat für den Aufwind für Yukos-Papiere auf dem russischen Aktienmarkt gesorgt. Nach einem trägen und uneinheitlichen Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau am Donnerstag mit plus 0,37 % bei 539,01 Punkten.

Analysten werteten das Engagement der renommierten Bank als Signal dafür, dass der Kernbetrieb des angeschlagenen russischen Ölkonzerns nach einer unabhängigen Einschätzung zu fairen Preisen verkauft werden könnte. Zum Börsenschluss machte das Yukos-Papier mit plus 5,56 % auf 3,8 $ ihren Vortagsverlust wett und zog einige andere Blue Chips in die Gewinnzone.

Aktien des weltweit größten Gasproduzenten Gasprom notierten im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse 1,52 % höher bei 59,29 Rubel (1,654 ?). Werte des größten russischen Stromversorgers EES Rossii gaben um 2,14 % auf 0,229 $ nach.

Papiere des derzeit größten russischen Ölkonzerns Lukoil schlossen 1,12 % fester bei 27,15 $. Werte des Ölunternehmens Surgutneftegas (Sibirien) legten um 0,78 % auf 0,645 $ zu. Mit Aktien des sibirischen Ölkonzerns Sibneft wurden keine Geschäfte registriert. Titel der Ölgesellschaft Tatneft (Tatarstan) verloren 0,52 % auf 1,14 $.

Werte des Bunt- und Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel blieben wegen fehlender Abschlüsse auf dem Vortagsniveau von 52,35 $. Aktien der Telefongesellschaft Rostelekom rutschten um 4,0 % auf 1,8 $ ab. Papiere des Moskauer Stromversorgers Mosenergo verbilligten sich um 2,68 % auf 0,08 $. Titel der halbstaatlichen Sparkasse Sberbank zogen um 0,68 % auf 372,0 $ an.

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