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Aktien Moskau Schluss: Gewinne nach Teilsieg von Yukos vor Gericht

dpa-afx MOSKAU. Nach einem Teilerfolg des russischen Ölkonzerns Yukos vor Gericht ist der Aktienkurs des vor der Pleite stehenden Unternehmens am Montag in die Höhe geschnellt und die meisten Blue Chips in die Gewinnzone gezogen. Nach äußerst trägem Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau mit plus 2,12 % bei 550,46 Punkten.

dpa-afx MOSKAU. Nach einem Teilerfolg des russischen Ölkonzerns Yukos vor Gericht ist der Aktienkurs des vor der Pleite stehenden Unternehmens am Montag in die Höhe geschnellt und die meisten Blue Chips in die Gewinnzone gezogen. Nach äußerst trägem Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau mit plus 2,12 % bei 550,46 Punkten.

Am Freitag hatte ein Moskauer Schiedsgericht nach Börsenschluss das Urteil gesprochen, die Beschlagnahme des größten Yukos-Förderbetriebs, Juganskneftegas, durch Gerichtsvollzieher sei nicht legitim gewesen. Dennoch drohe Yukos noch in diesem Monat die Pleite, da das Geld für den Transport und andere operative Kosten weiterhin wegen gesperrter Konten fehle, sagten Analysten in Moskau.

Aktien des weltweit größten Gasproduzenten Gasprom verbuchten im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse ein leichtes Plus von 0,47 % auf 59,58 Rubel (1,658 ?). Werte des größten russischen Stromversorgers EES Rossii zogen um 1,89 % auf 0,243 $ an.

Papiere des derzeit größten russischen Ölkonzerns Lukoil schlossen 1,61 % fester bei 27,13 $. Yukos machten ihre Freitagsverluste wett und kletterten um 16,76 % auf 4,375 $. Werte des Ölunternehmens Surgutneftegas (Sibirien) legten um 2,32 % auf 0,662 $ zu. Aktien des sibirischen Ölkonzerns Sibneft blieben konstant bei 2,59 $. Auch Titel der Ölgesellschaft Tatneft (Tatarstan) notierten unverändert bei 1,2 $.

Gestützt durch höhere Zinn- und Kupferpreise, gewannen Werte des Bunt- und Edelmetallproduzenten Norils Nickel 4,13 % auf 54,15 $. Aktien der Telefongesellschaft Rostelekom gaben gegen den Tagestrend um 0,8 % auf 1,875 $ nach. Papiere des Moskauer Stromversorgers Mosenergo verloren 3,03 % auf 0,0825 $. Titel der halbstaatlichen Sparkasse Sberbank blieben mit 370,0 $ auf dem Freitagsniveau.

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