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Aktien Moskau Schluss: Knapp behauptet - Energiewerte uneinheitlich

Der russische Aktienmarkt hat sich knapp behauptet in das Wochenende verabschiedet. Nach einem lustlosen und uneinheitlichen Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau am Freitag mit plus 0,16 Prozent bei 633,44 Punkten.

dpa-afx MOSKAU. Der russische Aktienmarkt hat sich knapp behauptet in das Wochenende verabschiedet. Nach einem lustlosen und uneinheitlichen Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau am Freitag mit plus 0,16 Prozent bei 633,44 Punkten. Der Umsatz schrumpfte um zwei Drittel auf 11,521 Mill. Dollar (8,703 Mill. Euro).

Sinkende Indizes in Europa als Folge des Höhenfluges des Euro hätten auch den russischen Markt etwas belastet, sagten Händler. Die Angst vor dem möglichen Durchgreifen der russischen Justiz auch gegen andere Großunternehmen habe die Börse an einem weiteren Anstieg gehindert, sagten Analysten.

Das Management des russischen Ölkonzerns Yukos sehe keine Zukunft mehr für das Unternehmen. Die Aktionäre auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 20. Dezember würden nur noch zwischen einem Konkursantrag und einer Liquidation entscheiden, hieß es in Moskau. Überraschend kletterten Yukos zum Börsenschluss um 7,14 Prozent auf 1,2 Dollar.

Werte des weltweit größten Gasproduzenten Gasprom fielen im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse um 1,2 Prozent auf 80,06 Rubel (2,131 Euro). Papiere von Russlands größtem Stromversorger EES Rossii zogen um 1,68 Prozent auf 0,273 Dollar an.

Aktien des derzeit größten russischen Ölkonzerns Lukoil gaben um 0,63 Prozent auf 31,5 Dollar nach. Werte des sibirischen Ölkonzerns Surgutneftegas schlossen 0,38 Prozent leichter bei 0,7 765 Dollar. Papiere der Ölkonzerns Sibneft (Sibirien) legten um 3,7 Prozent auf 2,8 Dollar zu. Mit Titeln der Ölgesellschaft Tatneft (Tatarstan) wurden keine Operationen registriert.

Aktien des Bunt- und Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel notierten mit plus 0,95 Prozent bei 58,55 Dollar. Werte der Telefongesellschaft Rostelekom verbilligten sich um 0,23 Prozent auf 2,175 Dollar. Für Papiere des regionalen Stromversorgers Mosenergo und der halbstaatlichen Sparkasse Sberbank hatten die Investoren kein Interesse.

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