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Aktien Moskau Schluss: Verluste - Reform der Stromwirtschaft vertagt

Negative Nachrichten haben den russischen Aktienmarkt am Dienstag weitgehend überschattet. Nach aktivem Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau mit minus 1,26 Prozent bei 653,97 Punkten. Der Umsatz stieg auf 17,922 Mill. Dollar (13,692 Mill. Euro).

dpa-afx MOSKAU. Negative Nachrichten haben den russischen Aktienmarkt am Dienstag weitgehend überschattet. Nach aktivem Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau mit minus 1,26 Prozent bei 653,97 Punkten. Der Umsatz stieg auf 17,922 Mill. Dollar (13,692 Mill. Euro).

Der Beschluss der Regierung in Moskau, eine Diskussion über die Reform der Stromwirtschaft auf Mitte Dezember zu verschieben, habe Verkäufe von Werten russischer Stromunternehmen zur Folge gehabt, sagten Händler. Die meisten anderen Blue Chips seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Belastet habe ferner der anhaltende Kurssturz beim Ölkonzern Yukos . Zum Börsenschluss brach die Aktie um 21,95 Prozent auf 1,6 Dollar und somit auf den Stand von Ende Dezember 2000 ein. Durch den beschlossenen Verkauf des wichtigsten Yukos-Förderbetriebes Juganskneftegas am 19. Dezember werde der Mutterkonzern nach Ansicht von Analysten in Moskau zerschlagen.

Werte des weltweit größten Gasproduzenten Gasprom verbilligten sich im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse um 0,97 Prozent auf 82,0 Rubel (2,209 Euro). Papiere von Russlands größtem Stromversorger EES Rossii büßten 4,32 Prozent auf 0,299 Dollar ein.

Aktien des derzeit größten russischen Ölkonzerns Lukoil notierten 0,77 leichter bei 32,05 Dollar. Werte des sibirischen Ölkonzerns Surgutneftegas legten gegen den Tagestrend um 0,84 Prozent auf 0,812 Dollar zu. Mit Papieren des Ölunternehmens Sibneft (Sibirien) wurden keine Operationen registriert. Auch für Titel der Ölgesellschaft Tatneft (Tatarstan) hatten die Anleger kein Interesse.

Aktien des Bunt- und Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel schlossen mit minus 2,5 Prozent bei 58,6 Dollar. Werte der Telefongesellschaft Rostelekom gaben um 1,89 Prozent auf 2,34 Dollar nach. Papiere des regionalen Stromversorgers Mosenergo sackten um 5,73 Prozent auf 0,148 Dollar ab. Titel der halbstaatlichen Sparkasse Sberbank verbilligten sich um 3,54 Prozent auf 490,0 Dollar.

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