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Aktien Moskau Schluss: Verluste - Stürzende Yukos-Papiere belastenDPA-Datum: 2004-07-20 17:22:42

(dpa-AFX) Moskau - Stürzende Papiere des angeschlagenen Ölkonzerns Yukos < Yusa.MUN > haben den russischen Aktienmarkt kräftig in die Verlustzone gezerrt. Nach aktivem Geschäft verlor der RTS-Interfax-Index < Rtsdollarndx.TWI > des Computerhandels in Moskau am Dienstag 3,15 Prozent auf 585,10 Punkte. Die Nachricht von der geplanten Veräußerung von Juganskneftegas, des größten Förderbetriebes von Yukos < Yusa.MUN > , zur Begleichung der Steuerschuld des Konzerns habe einen massiven Verkauf von Yukos < Yusa.MUN > -Werten ausgelöst, sagten Händler. Der Gesamtumsatz an der Börse verdreifachte sich auf 26,943 Millionen US-Dollar (21,754 Mio Euro).

(dpa-AFX) Moskau - Stürzende Papiere des angeschlagenen Ölkonzerns Yukos < Yusa.MUN > haben den russischen Aktienmarkt kräftig in die Verlustzone gezerrt. Nach aktivem Geschäft verlor der RTS-Interfax-Index < Rtsdollarndx.TWI > des Computerhandels in Moskau am Dienstag 3,15 Prozent auf 585,10 Punkte. Die Nachricht von der geplanten Veräußerung von Juganskneftegas, des größten Förderbetriebes von Yukos < Yusa.MUN > , zur Begleichung der Steuerschuld des Konzerns habe einen massiven Verkauf von Yukos < Yusa.MUN > -Werten ausgelöst, sagten Händler. Der Gesamtumsatz an der Börse verdreifachte sich auf 26,943 Millionen US-Dollar (21,754 Mio Euro).

Experten in Moskau sprachen davon, dass die Regierung Yukos < Yusa.MUN > -Aktiva nun in Teilen veräußern wird. Das sei das schlimmste Szenario für den Konzern und somit für den gesamten russischen Aktienmarkt, urteilten Analysten der Investmentfirma Olma. "Der Verkauf von Juganskneftegas würde im Grunde genommen einer Zerschlagung des Konzerns gleichkommen", sagte Waleri Nesterow von der Investmentfirma Troika Dialog. Am Dienstag wurde auch bekanntgegeben, dass Gerichtsvollzieher bereits umgerechnet 143 Millionen Euro Steuern von Yukos < Yusa.MUN > eingetrieben hätten. Zum Handelsschluss sackte das Papier um 13,88 Prozent auf 6,8 Dollar ab.

Aktien des weltweit größten Gasproduzenten Gasprom < GAZ.FSE > verloren im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse 3,43 Prozent auf 61,88 Rubel (1,709 Euro). Werte des größten russischen Stromversorgers EES Rossii < Uesd.SQ1 > < UES.FSE > verbilligten sich um 3,9 Prozent auf 0,2585 Dollar.

Papiere des derzeit größten russischen Ölkonzerns Lukoil < LUK.FSE > rutschten um 4,15 Prozent auf 27,27 Dollar ab. Werte des Ölunternehmens Surgutneftegas < SGN.FSE > (Sibirien) notierten 1,43 Prozent leichter bei 0,69 Dollar. Aktien des sibirischen Ölkonzerns Sibneft < SCF.BER > legten gegen den Tagestrend um 3,05 Prozent auf 2,7 Dollar zu. Titel der Ölgesellschaft Tatneft < Ttfa.FSE > (Tatarstan) blieben nach äußerst flauem Umsatz unverändert bei 1,223 Dollar.

Aktien des Bunt- und Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel gaben um 2,79 Prozent auf 57,5 Dollar nach. Werte der Telefongesellschaft Rostelekom < Rkmd.SQ1 > schlossen mit minus 3,33 Prozent bei 2,035 Dollar. Papiere des Moskauer Stromversorgers Mosenergo < MRO.FSE > verloren 1,23 Prozent auf 0,0725 Dollar. Titel der halbstaatlichen Sparkasse Sberbank notierten 2,6 Prozent schwächer bei 430,0 Dollar.

Die Zentralbank senkte den amtlichen Wechselkurs der russischen Währung zur US-Devise um 0,10 Kopeken auf 29,0815 Rubel je Dollar (Vortag: 29,0805). Zum Euro verlor der amtliche Wechselkurs des Rubels 1,29 Kopeken auf 36,2065 Rubel (Vortag: 36,1936).

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