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Aktien Moskau Schluss: Verluste - Yukos belastet

Der russische Aktienmarkt hat, belastet durch den höheren Druck der Justiz auf den angeschlagenen Ölkonzern Yukos , am Mittwoch mit Verlusten geschlossen. Nach mäßigem Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau mit minus 1,41 Prozent bei 664,87 Punkten.

dpa-afx MOSKAU. Der russische Aktienmarkt hat, belastet durch den höheren Druck der Justiz auf den angeschlagenen Ölkonzern Yukos , am Mittwoch mit Verlusten geschlossen. Nach mäßigem Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index des Computerhandels in Moskau mit minus 1,41 Prozent bei 664,87 Punkten. Der Umsatz nahm auf 17,015 Mill. Dollar (13,111 Mill. Euro) zu.

Meldungen, nach denen die russische Justiz im Vorgehen gegen Yukos dessen Restanteil am früheren Fusionspartner Sibneft in Höhe von 34,5 Prozent gesperrt habe, habe alle russischen Ölwerte und die meisten anderen Blue Chips ins Minus gezogen, hieß es in Moskau. Zuvor hatte Yukos angeboten, mit diesen Aktien einen Teil seiner Steuerschulden zu begleichen. Analysten in Moskau rätselten darüber, was der Staat mit dem jetzt gesperrten Sibneft-Paket machen wolle. Zum Börsenschluss fielen Yukos um 4,76 Prozent auf 3,0 Dollar.

Papiere des weltweit größten Gasproduzenten Gasprom verbilligten sich im Parketthandel an der St. Petersburger Effektenbörse um 1,22 Prozent auf 81,0 Rubel (2,190 Euro). Werte von Russlands größtem Stromversorger EES Rossii notierten 2,01 Prozent im Minus bei 0,3 165 Dollar.

Aktien des derzeit größten russischen Ölkonzerns Lukoil rutschten um 2,01 Prozent auf 31,75 Dollar ab. Werte des sibirischen Ölkonzerns Surgutneftegas büßten um 3,9 Prozent auf 0,793 Dollar ein. Papiere des sibirischen Ölunternehmens Sibneft sackten um 5,11 Prozent auf 3,53 Dollar ab. Titel der Ölgesellschaft Tatneft (Tatarstan) notierten 0,57 Prozent leichter bei 1,75 Dollar.

Aktien des Bunt- und Edelmetallproduzenten Norilsk Nickel gaben um 1,63 Prozent auf 63,27 Dollar nach. Werte der Telefongesellschaft Rostelekom sanken um 1,84 Prozent auf 2,405 Dollar. Papiere des regionalen Stromversorgers Mosenergo legten gegen den Tagestrend um 0,36 Prozent auf 0,1 405 Dollar zu. Titel der halbstaatlichen Sparkasse Sberbank gingen mit plus 2,03 Prozent auf 503,0 Dollar aus dem Handel./D

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