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Aktien Nasdaq Ausblick: Etwas leichter erwartet - Halbleiterwerte im Fokus

Nach Kursgewinnen am Vortag werden die Aktienkurse an der technologieorientierten US-Börse Nasdaq am Donnerstag zum Börsenauftakt voraussichtlich mehrheitlich sinken. Der Nasdaq-100-Index fiel zuletzt um 0,41 Prozent auf 1 568,00 Punkte.

dpa-afx NEW YORK. Nach Kursgewinnen am Vortag werden die Aktienkurse an der technologieorientierten US-Börse Nasdaq am Donnerstag zum Börsenauftakt voraussichtlich mehrheitlich sinken. Der Nasdaq-100-Index fiel zuletzt um 0,41 Prozent auf 1 568,00 Punkte. US-Rohöl der Sorte WTI wurde im elektronischen Handel am New Yorker Terminmarkt Nymex wieder etwas leichter bei 47,20 Dollar gehandelt.

Tags zuvor war der Nasdaq Composite um 1,01 Prozent auf 2099,68 Punkte gestiegen. Der Nasdaq-100-Index hatte um 1,46 Prozent auf 1 571,12 Zähler zugelegt.

Die Halbleiterwerte dürften in den Fokus rücken. Applied Materials enttäuschte am Vorband nach Börsenschluss mit seinem Ausblick. Der Halbleiterausrüster rechnet im laufenden Quartal mit sinkenden Auftragseingängen und Umsätzen. Demnach rechnet er mit einem Umsatz zwischen 1,69 und 1,76 Mrd. Dollar. Die von Frist Call befragten Experten hatten bislang mit einem deutlich höheren Umsatz gerechnet. Bereits am Vorabend war die Aktie nachbörslich deutlich unter Druck geraten. Vorbörslich verlor sie nun erneut 3,98 Prozent auf 16,65 Dollar. Die Analysten von First Albany senkten ihre Einstufung auf "Neutral".

Der Internet-Suchmaschinenbetreiber Google warnte davor gewarnt, dass sich das vom zweiten zum dritten Quartal zu beobachtende Umsatzwachstum auf Dauer nicht halten lassen wird. Das Unternehmen begründete dies in einer Pflichtveröffentlichung mit dem wachsenden Konkurrenzdruck und dem "unvermeidlichen Rückgang der Wachstumsraten", wenn sich die Umsätze auf ein höheres Niveau entwickeln. Die Aktien verloren vorbörslich 2,49 Prozent auf 168,20 Dollar.

Für die Titel von Intuit Inc. ging es vorbörslich um 0,34 Prozent auf 43,40 Dollar abwärts. Der Softwarehersteller hatte im ersten Quartal (Ende Oktober) des Geschäftsjahres 2004/05 bei steigendem Umsatz den Verlust stärker eingedämmt als von Analysten erwartet.

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