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Aktien Nasdaq Ausblick: Gewinne trotz steigender Ölpreise erwartet

Die Technologiewerte dürften nach Einschätzung von Händlern am Montag freundlich starten. Darauf deuteten die Futures für die technologieorientierte US-Börse Nasdaq hin. Gleichwohl werde sich der weiterhin sehr hohe Ölpreis belastend auswirken.

dpa-afx NEW YORK. Die Technologiewerte dürften nach Einschätzung von Händlern am Montag freundlich starten. Darauf deuteten die Futures für die technologieorientierte US-Börse Nasdaq hin. Gleichwohl werde sich der weiterhin sehr hohe Ölpreis belastend auswirken. Die Nordseesorte Brent kostete in London erstmals Montag erstmals 50,00 Dollar pro Barrel. Erst am Freitag wurde mit 49,75 Dollar ein neues Rekordhoch erreicht.

Zudem lieferten die Börsen Europas negative Vorgaben für Technologiewerten: Die Aktien gehörten zu den Verlierern im Montagshandel.

Die Deutsche Bank senkte im Rahmen einer Studie über die Chip-Industrie Texas Instruments von "Buy" auf "Sell" und Micron Technology von "Hold" auf "Sell". Texas Instruments erfahre einen Bruttomargen-Verlust im Jahresvergleich, wie er für ein solches Unternehmen in einer zyklischen Abwärtsbewegung typisch sei. Über Micron urteilte die Bank, weder das Ausmaß eines wahrscheinlichen Preisverfalls noch die Bedeutung auf die Margen seien im Kurs berücksichtigt.

Bei Business Objects verändern sich die Anteilsverhältnisse: Der Hauptaktionär New SAC will 15 Prozent an dem Unternehmen verkaufen. Business Objects werde jedoch keine der eigenen Aktien verkaufen, teilte der Anbieter von Unternehmenssoftware mit. Der geplante Schritt von New SAC sei zudem noch nicht von der Börsenaufsicht SEC genehmigt, hieß es weiter.

Biogen Idec wurde von Lehman Brothers von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft. Die Analysten sehen mehr Potenzial für das Multiple Sklerose-Medikament-Mittel Antegren. Sie erhöhten das Kursziel von 54 auf 76 Dollar.

Der Auswahlindex Nasdaq 100 schloss am Freitag mit einem Minus von 1,70 Prozent auf 1 430,96 Punkte. Der marktbreite Nasdaq Composite verlor 1,47 Prozent auf 1919,97 Zähler.

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