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Aktien Nasdaq Ausblick: Positiv - Vorbörsliche Kurssprünge machen Hoffnung

Große Kurssprünge im vorbörslichen Handel lassen die Investoren an der technologieorientierten US-Börse Nasdaq am Mittwoch auf einen freundlichen Börsenstart hoffen. Der sinkende Ölpreis könne ebenfalls zur positiven Stimmung beitragen, hieß es.

dpa-afx NEW YORK. Große Kurssprünge im vorbörslichen Handel lassen die Investoren an der technologieorientierten US-Börse Nasdaq am Mittwoch auf einen freundlichen Börsenstart hoffen. Der sinkende Ölpreis könne ebenfalls zur positiven Stimmung beitragen, hieß es. Der Nasdaq-100-Index stieg zuletzt um 0,39 Prozent auf 1 560,00 Punkte. US-Rohöl der Sorte WTI wurde im elektronischen Handel am New Yorker Terminmarkt Nymex wieder etwas leichter bei 45,90 Dollar gehandelt.

Einzelne Werte dürften von Unternehmensmeldungen profitieren. Zwischenbilanzen veröffentlichen Applied Materials und Intuit . Tags zuvor hatte der Nasdaq Composite 0,74 Prozent auf 2078,62 Punkte nachgegeben, der Nasdaq-100-Index war um 0,80 Prozent auf 1 548,53 Zähler gefallen.

Die Einzelhändler Kmart und Sears Roebuck einigten sich auf eine Fusion im Wert von insgesamt elf Mrd. Dollar. Kmart stiegen vorbörslich um 10,65 Prozent auf 112,00 Dollar. Die neue Gesellschaft wird Sears Holdings Corporation heißen und soll jährlich rund 55 Mrd. Dollar Umsatz machen. Die Aktionäre von Sears Roebuck sollen für jedes ihrer Papiere entweder 50 Dollar in bar oder 0,5 Aktien der neuen Firma erhalten

Technologieaktien dürften ebenfalls im Fokus stehen, nachdem der Computerhersteller Hewlett-Packard tags zuvor mitgeteilt hatte, er habe im vierten Quartal den Gewinn bei einem Rekordumsatz in jedem Segment und jeder Region um mehr als ein Viertel gesteigert. Die Aktien gewannen vorbörslich 9,10 Prozent auf 21,47 Dollar.

Der Datenspeicher-Spezialist Network Appliance hatte nachbörslich berichtet, im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 seien Umsatz und Gewinn kräftig gestiegen. Auch den Ausblick hob das Unternehmen an. Vorbörslich gewannen die Aktien 13,35 Prozent auf 28,36 Dollar.

Der Softwarehersteller Peoplesoft warf dem Konkurrenten Oracle beim feindlichen Übernahmeversuch ein Täuschungsmanöver vor. Oracle habe absichtlich falsch über die Absichten des Peoplesoft-Großaktionärs berichtet, hieß es. Die Aktien beider Unternehmen legten vorbörslich leicht zu.

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