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Aktien Nasdaq Ausblick: Schwächer erwartet - Ölpreis belastet

Die technologielastige US-Börse Nasdaq wird am Freitag voraussichtlich schwächer eröffnen. Händler verwiesen auf den weiter steigenden Ölpreis. Am New Yorker Warenterminmarkt Nymex kletterte der Preis im elektronischen Handel erstmals über 49 $. In der Spitze kostete der Barrel 49,27 $. Damit wurde den siebten Handelstag in Folge ein neuer Rekord aufgestellt.

dpa-afx NEW YORK. Die technologielastige US-Börse Nasdaq wird am Freitag voraussichtlich schwächer eröffnen. Händler verwiesen auf den weiter steigenden Ölpreis. Am New Yorker Warenterminmarkt Nymex kletterte der Preis im elektronischen Handel erstmals über 49 $. In der Spitze kostete der Barrel 49,27 $. Damit wurde den siebten Handelstag in Folge ein neuer Rekord aufgestellt.

"Es sieht ganz so aus, als ob sich der Ölpreis immer noch schädlich auswirkt, wenn er neue Höchststände erreicht", sagte Chefstratege Jim Paulson von Wells Capital Management. Aus seiner Sicht sind die Kursgewinne der letzten Tage vor allem darauf zurückzuführen, dass die Anleger nicht damit gerechnet hätten, dass der Ölpreis noch weiter nach oben gehen könnte.

Die Aktien der Internetsuchmaschine Google wurde im vorbörslichen Handel zuletzt mit 100,44 $ notiert. Bereits am Vortag war dem Wert im nachbörslichen Handel nach einem fulminanten Debüt die Luft ausgegangen. Nachdem der Schlusskurs bei 100,33 $ festgestellt worden war, verlor das Papier nachbörslich auf 99,85 $. Der Ausgabepreis hatte bei 85 $ gelegen.

Die Papiere des Softwareherstellers Novell verbilligten sich vor Handelsbeginn um 3,60 % auf 6,16 $. Das Unternehmen war mit seinem am Vortag nach Börsenschluss vorgelegten Quartalsgewinn vor Sonderposten um einen Cent hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Cisco Systems verloren 0,42 % auf 18,91 $. Cisco-Chef John Chambers hat in der abgelaufenen Woche Cisco-Aktien im Wert von 18,6 Mill. $ verkauft und will in den kommenden vier Jahren bis zu 17,6 Mill. weitere Aktien verkaufen.

Der Einzelhändler Sharper Image hatte am Donnerstag nach Handelsschluss mitgeteilt, im dritten Quartal einen Verlust von acht bis elf Cent pro Aktie zu erwarten. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten mit einem Gewinn von fünf Cent pro Anteilsschein gerechnet. Die Aktie brach im vorbörslichen Handel um 10,36 % auf 15,15 $ ein.

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