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Aktien Nasdaq: Etwas schwächer - Nvidia und Intel wegen Abkommen im Fokus

Die anhaltende Dollarschwäche hat US-Technologiewerte am Freitag mehrheitlich in die Verlustzone rutschen lassen. Händlern zufolge wachsen bei Investoren Sorgen über den Kursverlauf des Dollar.

dpa-afx NEW YORK. Die anhaltende Dollarschwäche hat US-Technologiewerte am Freitag mehrheitlich in die Verlustzone rutschen lassen. Händlern zufolge wachsen bei Investoren Sorgen über den Kursverlauf des Dollar. Die Währung sank am Freitag nach Aussagen von Alan Greenspan zum Leistungsbilanzdefizit der USA weiter. Greenspan hatte gesagt, das riesige Defizit könne im Ausland zu einem geringeren Interesse an Dollar-Anlagen führen.

An der US-Börse Nasdaq fiel der Nasdaq Composite um 0,86 Prozent auf 2086,10 Punkte. Der Nasdaq-100-Index sank um 0,87 Prozent auf 1 567,11 Punkte.

An der Spitze des Nasdaq 100 stand mit großem Vorsprung die Aktie des US-Chipherstellers Nvidia . Sie legte um 6,84 Prozent auf 20,15 Dollar zu. Zuvor war bekannt geworden, dass Nvidia und der Branchenkollege Intel ein breit angelegtes, gegenseitiges Lizenzabkommen geschlossen hatten. Die auf mehrere Jahre angelegte Übereinkunft umfasst eine Reihe von Produktlinien und-generationen. Aktien von Intel gaben um 0,77 Prozent auf 24,61 Dollar nach.

Der Wert des US-Softwareunternehmens Novell verzeichnete hingegen Verluste. Novell hatte im vierten Quartal schwarze Zahlen geschrieben, war jedoch beim Umsatz hinter den Analystenerwartungen zurückgeblieben. Prudential stufte den Wert von "Neutral" auf "Underweight" ab, die Aktie gab in Folge um Prozent auf Dollar nach. Auch Applied Materials verloren nach einem Analystenkommentar, und zwar um 3,00 Prozent auf 17,12 Dollar. Goldman Sachs hatte den Wert auf "Underperform" gesenkt.

Im Handelsverlauf dürfte zudem die Aufmerksamekeit für die Aktien von Oracle und Peoplesoft steigen. Die mehrmals verlängerte Annahmefrist für das milliardenschwere Übernahmeangebot von Oracle für Peoplesoft läuft an diesem Freitag um Mitternacht endgültig aus. Noch am Vortag hatte Oracle heftig für seine Offerte geworben. Die Aktie des Softwarekonzerns legte um 0,15 Prozent auf 12,99 Dollar zu, die von Peoplesoft um 0,13 Prozent auf 22,95 Dollar.

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