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Aktien Nasdaq: Freundlicher Auftakt - Entspannung am Ölmarkt

Die meisten Aktien an der technologiestarken US-Börse Nasdaq haben am Dienstag von der leichten Entspannung am Ölmarkt profitiert. Nach den Vortagesverlusten tendierte der Nasdaq freundlich. Der US-Rohölpreis sank wegen eines absehbaren Streikendes auf Ölplattformen in der Nordsee weiter.

dpa-afx NEW YORK. Die meisten Aktien an der technologiestarken US-Börse Nasdaq haben am Dienstag von der leichten Entspannung am Ölmarkt profitiert. Nach den Vortagesverlusten tendierte der Nasdaq freundlich. Der US-Rohölpreis sank wegen eines absehbaren Streikendes auf Ölplattformen in der Nordsee weiter. Rohöl zur Auslieferung im Dezember gab im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex um 0,5 Prozent auf 54,27 Dollar je Barrel (159 Liter) nach.

Der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 0,25 Prozent auf 1 436,10 Punkte. Der sämtliche Werte umfassende Nasdaq Composite-Index legte um 0,22 Prozent auf 1918,26 Punkte zu.

An der Spitze des Nasdaq 100 setzten sich die Aktien von Level drei Communications Inc. fest. Sie legten um 11,81 Prozent auf 4,07 Dollar zu. Der Kabel-TV-Anbieter Comcast soll nach einem Bericht des "Wall Street Journal" Weiterverkäufer für seinen Einstieg ins Telefongeschäft suchen. Der Glasfasernetz-Betreiber Level drei und die Telefongesellschaft Sprint gelten als Gewinner.

Die Aktien des Grafikspezialisten Nvidia legten um 9,60 Prozent auf 14,62 Dollar zu und behaupteten sich als zweitstärkster Wert im Nasdaq 100. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben seine Umsatzziele für das dritte Quartal übertreffen. Es rechnet mit 510 bis 515 Mill. Dollar, während Analysten 489 Mill. Dollar erwartet hatten.

Flextronics war der deutlichste Verlierer - das Papier lag abgeschlagen am Ende des Nasdaq 100 und gab um 10,05 Prozent auf 11,28 Dollar nach. Der Auftragsfertiger hatte am Vorabend erklärt, im dritten und vierten Quartal werde die Erwartung des Finanzmarktes nicht erreicht.

Auch Tellabs verloren stark mit einem Minus von 4,89 Prozent auf 8,36 Dollar. Dem Unternehmen war zwar die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen. Das Plus von elf Cent je Aktie enttäuschte gleichwohl den Finanzmarkt, der von dem Telekomausrüster im Durchschnitt mit zwölf Cent gerechnet hatte.

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