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Aktien Nasdaq: Gut behauptet - Warten auf Greenspan und Texas Instruments

Ungeachtet einiger negativer Unternehmensmeldungen ist die technologieorientierte US-Börse Nasdaq am Mittwoch gut behauptet gestartet. Der Nasdaq-Composite-Index gewann im frühen Handel 0,10 % auf 1 860,49 Zähler, der Auswahlindex Nasdaq 100 legte 0,21 % auf 1 384,72 Punkte zu. Vor der Anhörung von US-Notenbankchef Alan Greenspan und dem nach Börsenschluss erwarteten Quartalszwischenbericht von Texas Instruments hielten sich die Anleger zurück, sagte ein Händler.

dpa-afx NEW YORK. Ungeachtet einiger negativer Unternehmensmeldungen ist die technologieorientierte US-Börse Nasdaq am Mittwoch gut behauptet gestartet. Der Nasdaq-Composite-Index gewann im frühen Handel 0,10 % auf 1 860,49 Zähler, der Auswahlindex Nasdaq 100 legte 0,21 % auf 1 384,72 Punkte zu. Vor der Anhörung von US-Notenbankchef Alan Greenspan und dem nach Börsenschluss erwarteten Quartalszwischenbericht von Texas Instruments hielten sich die Anleger zurück, sagte ein Händler.

Telekomwerte starteten sehr uneinheitlich in den Handel. Größter Gewinner im Nasdaq 100 waren Tellabs , deren Aktien nach Berichten über eine Reduzierung des Übernahmepreises für Advanced Fibre Communications 8,66 % auf 9,91 $ zulegten. Nach dem starken Kursplus vom Vortag rutschten hingegen Level drei Communications mit minus 1,35 % auf 2,93 $ ans Indexende.

Halbleiterwerte konnten sich nach ihrer jüngsten Talfahrt im frühen Geschäft etwas erholen - der Philadelphia-Semiconductor-Index (SOX) stieg mit dem Markt um 0,11 % auf 354,15 Punkte. Vor den mit Spannung erwarteten Nachrichten von Texas Instruments deckten einige Investoren ihre Verkaufspositionen ein, sagten Händler. Intel - die am Vorabend auf den tiefsten Stand seit Mai 2003 gefallen waren - gewannen 0,15 % auf 19,92 $.

Triquint Semiconductor konnten hingegen nicht an der Reaktion der Halbleiterwerte partizipieren - die Aktien des Spezialisten für Telekomchips verloren 7,67 % auf 3,37 $. Börsianer verwiesen auf einen enttäuschenden Geschäftsausblick auf das dritte und vierte Quartal.

Oracle gaben 0,99 % auf 9,98 $ ab. Die Analysten von Piper Jaffray hatten ihre Einstufung für die Aktien von Oracle von "Outperform" auf "Marketperform" gesenkt. Neben der anhaltenden Unsicherheit über Bemühungen des US-Softwarekonzerns den Konkurrenten Peoplesoft zu übernehmen, verwiesen die Analysten in einer Analyse auch auf die Sorge vor sinkenden Wachstumserwartungen.

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