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Aktien Nasdaq: Knapp Behauptet - Ölpreis belastet weiterhin

Der anhaltend hohe Ölpreis hat an der technologiestarken US-Börse Nasdaq am Mittwoch erneut als Kaufbremse gewirkt. Der Auswahlindex Nasdaq 100 fiel gegen 16.30 Uhr um 0,33 Prozent auf 1 456,89 Punkte. Der marktbreite Nasdaq Composite verlor 0,20 Prozent auf 1951,68 Zähler.

dpa-afx NEW YORK. Der anhaltend hohe Ölpreis hat an der technologiestarken US-Börse Nasdaq am Mittwoch erneut als Kaufbremse gewirkt. Der Auswahlindex Nasdaq 100 fiel gegen 16.30 Uhr um 0,33 Prozent auf 1 456,89 Punkte. Der marktbreite Nasdaq Composite verlor 0,20 Prozent auf 1951,68 Zähler.

Unterdessen hielt sich der amerikanische Rohölpreis über 51 Dollar je Barrel. Der Preis für den Novemberkontrakt erreichte im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex zeitweise einen Rekordstand von 51,48 Dollar je Barrel (159 Liter). Nigerianische Ölarbeiter drohten Medienberichten zufolge für Sonntag mit einem Streik. Dies könne die Produktion des führenden afrikanischen Ölproduzenten einschränken, hieß es. Belastend wirkt sich zudem aus, dass die Ölförderung im Golf von Mexiko nach dem Hurrikan "Ivan" noch immer um 27 Prozent hinter dem Normalniveau liegt.

In der Schlussgruppe des Nasdaq 100 hielt sich die Aktie des Biotechnologieunternehmens Chiron Corp. mit einem Minus von 2,95 Prozent auf 36,85 Dollar. Die in Emeryville (Kalifornien) ansässige Firma wird in der Grippesaison 2004/2 005 keinen Impfstoff in den USA verkaufen. Die britische Pharma-Aufsichtsbehörde Mhra (Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency) hatte nach Chiron-Angaben die Lizenz zur Produktion des Grippeimpfstoffs "Fluvirin" in dem Betrieb in Liverpool für drei Monate entzogen.

Diese Impfstoff-Fabrik versorgt den US-Markt fast zur Hälfte. Die britische Aufsichtsbehörde habe betont, dass das Chiron-Produktionsverfahren nicht mit den britischen Vorschriften im Einklang stehe. Bei diesen negativen Nachrichten konnte ein positiver Analystenkommentar nicht gegensteuern. UBS hatte die Aktie auf "Neutral" hochgestuft.

Auch Knight-Aktien verzeichneten Verluste. Das Unternehmen hatte vorbörslich einen Verlust im Quartal bis Ende September angekündigt. Analysten hatten aber mit einem Gewinn gerechnet. Die Aktie büßte 1,04 Prozent auf 9,49 Dollar ein.

Apollo Group hatte für das vierte Geschäftsquartal einen operativen Gewinn je Aktie von 0,52 Dollar gemeldet und damit die Markterwartungen übertroffen. Der Spezialist für die Erwachsenenbildung konnte sich jedoch nicht gegen den Markttrend durchsetzen und lag mit 1,92 Prozent auf 74,75 Dollar im Minus.

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