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Aktien NASDAQ: Uneinheitlich - Konjunkturdaten belasten nur leicht

NEW YORK (dpa-AFX) - Die technologielastige US-Börse NASDAQ hat sich am Donnerstag nach einem schwächeren Start uneinheitlich gezeigt. Die Veröffentlichung enttäuschender Konjunkturdaten belastete nur leicht. Der marktbreite NASDAQ-Composite-Index < COMPX.IND > gewann in den ersten 30 Handelsminuten moderat um 0,19 Prozent auf 2.024,77 Zähler. Der Auswahlindex NASDAQ 100 < NDX.X.IND > fiel hingegen um 0,05 Prozent auf 1.492,81 Zähler.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die technologielastige US-Börse NASDAQ hat sich am Donnerstag nach einem schwächeren Start uneinheitlich gezeigt. Die Veröffentlichung enttäuschender Konjunkturdaten belastete nur leicht. Der marktbreite NASDAQ-Composite-Index < COMPX.IND > gewann in den ersten 30 Handelsminuten moderat um 0,19 Prozent auf 2.024,77 Zähler. Der Auswahlindex NASDAQ 100 < NDX.X.IND > fiel hingegen um 0,05 Prozent auf 1.492,81 Zähler.

Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe legte wieder zu und stieg auch im Vierwochendurchschnitt. Die Auftragseingänge für langlebige Güter im Mai waren überraschenderweise rückläufig.

Microsoft-Aktien < MSFT.NAS > < MSF.FSE > stiegen um 0,88 Prozent auf 28,55 US-Dollar. Händler sagten, die Aktie des weltgrößten Software-Herstellers sei von der Banc of America von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft worden. Belastet könnte Microsoft werden, weil die Konkurrenten gegen dessen Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgehen wollen.

Die "Computer and Communications Industry Association" (CCIA) teilte mit, sie habe beantragt, gegen die Rechtsmittel von Microsoft zu intervenieren. In dem Verbund sind unter anderen Oracle < ORCL.NAS > < ORC.FSE > , Nokia < NOK1V.HSE > < NOA3.ETR > und Sun Microsystems < SUNW.NAS > < SSY.FSE > organisiert.

Microsoft hatte beim Luxemburger EuGH Klage gegen das von der EU-Kommission auferlegte Rekord-Bußgeld von fast 500 Millionen Euro eingelegt und will die Entscheidung annullieren lassen. Die Kommission hatte zuvor entschieden, dass Microsoft sein Quasi-Monopol bei Betriebssystemen für Personalcomputer ausgenutzt und damit gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Oracle gewannen um 1,52 Prozent auf 11,32 Dollar und Sun Microsystems legten um 0,93 Prozent auf 4,33 Dollar zu.

Aktien der Apollo Group < APOL.NAS > < APO.FSE > büßten als schwächster Wert im NASDAQ 100 um 7,47 Prozent auf 83,85 Dollar ein. Das Unternehmen für Erwachsenenbildung hatte zuvor seine Zahlen für das dritte Geschäftsquartal bekannt gegeben.

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