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Aktien New York Ausblick: Etwas fester erwartet - Konjunkturdaten stützen

Überwiegend positive Signale von der Konjunkturseite dürften den US-Börsen am Freitag zu einem freundlichen Start verhelfen. Darauf deuteten die Futures hin. Belastend könnte sich hingegen der hohe Ölpreis auswirken.

dpa-afx NEW YORK. Überwiegend positive Signale von der Konjunkturseite dürften den US-Börsen am Freitag zu einem freundlichen Start verhelfen. Darauf deuteten die Futures hin. Belastend könnte sich hingegen der hohe Ölpreis auswirken.

Die Einzelhandelsumsätze in den USA waren im September überraschend deutlich gestiegen. Die Erzeugerpreise zogen leicht an, dies war erwartet worden. Unerwartet deutlich sank hingegen der US-Geschäftsklimaindex Empire State Manufacturing für Oktober. Der Index sei von revidierten 27,3 Punkten auf 17,4 Zähler gefallen, teilte die regionale Vertretung der US-Notenbank in New York mit.

Delta Air Lines Inc. rechnet im abgelaufenen Quartal mit einem weitaus größeren Verlust als bislang angenommen. Das Unternehmen werde voraussichtlich einen Verlust von 4,99 bis 5,39 Dollar je Aktie machen, teilte Delta am Freitag in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht SEC mit. Thomson First Call erwartete bislang einen Verlust in Höhe von 3,79 Dollar. Delta führte die Entwicklung auf die nachlassende Nachfrage bei Inlandsflügen und die hohen Treibstoffkosten zurück. Die Aktie legte nach dieser Nachricht um vorbörslich 11,84 Prozent auf 4,25 Dollar zu.

Versicherungswerte könnten zum Wochenausklang erneut die Börsen belasten. Bereits am Vortag waren American International Group (AIG) die größten Kursverlierer im Dow Jones. Sie brachen wegen einer Untersuchung von Eliot Spitzer um 10,43 Prozent auf 60,00 Dollar ein. Dem New Yorker Staatsanwalt zufolge haben zwei AIG-Manager Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht ihm gegenüber zugegeben. Zudem hatte die Versicherungsgruppe die Verluste durch Hurrikane und Taifune auf 500 Mill. bis 515 Mill. Dollar nach Steuern geschätzt. Die schlechten Vorzeichen hatten Versicherungswerte europaweit am Freitag belastet.

Am Donnerstag war der Dow-Jones-Index unter die Marke von 10 000 Punkten gefallen und markierte mit einem Tagestief bei 9 875,13 Zählern ein neues Zweimonats-Tief. Am Ende verlor der Standardwerteindex 1,08 Prozent auf 9 894,45 Punkte. Der marktbreite S & P500 fiel um 0,93 Prozent auf 1 103,29 Zähler.

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