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Aktien New York Ausblick: Etwas schwächer - Abwarten; Merrill-Studie belastetDPA-Datum: 2004-07-12 15:06:04

(dpa-AFX) NEW York - Bei insgesamt dünner Nachrichtenlage sowie unter dem Eindruck eines negativen Analystenkommentars zum Halbleitersektor wird die Wall Street am Montag zur Eröffnung mit leichten Kursverlusten erwartet. Rund eine Stunde vor Handelsbeginn wurde der Future auf den S & P-500-Index < INX.IND > mit minus 1,10 Punkten bei 1.111,70 Punkten gehandelt.

(dpa-AFX) NEW York - Bei insgesamt dünner Nachrichtenlage sowie unter dem Eindruck eines negativen Analystenkommentars zum Halbleitersektor wird die Wall Street am Montag zur Eröffnung mit leichten Kursverlusten erwartet. Rund eine Stunde vor Handelsbeginn wurde der Future auf den S & P-500-Index < INX.IND > mit minus 1,10 Punkten bei 1.111,70 Punkten gehandelt.

Technologiewerte stehen Händlern zufolge im Fokus, nachdem Merrill Lynch den Halbleitersektor weltweit abgestuft hat. Zudem bleibe der Ölpreis ein Thema: In der Vorwoche war der Preis für Rohöl deutlich gestiegen. Der Druchschnittspreis der sieben wichtigsten Opec-Sorten war im Wochenvergleich um mehr als zwei Dollar auf 35,35 Dollar je Barrel gestiegen. Ansonsten stellten sich Börsianer auf einen abwartenden Handel ein, nachdem im Wochenverlauf eine ganze Flut frischer Unternehmens- und Konjunkturdaten erwartet werde.

Belastet vom negativen Analystenkommentar durch Merrill Lynch sind Intel < Intc.NAS > < INL.FSE > im vorbörslichen Handel unter Druck geraten. Die Analysten hatten den Titel in ihrer Branchenstudie von "Buy" auf "Neutral" gesenkt. Microsoft < Msft.NAS > < MSF.FSE > kündigten unterdessen an, ihre Anstrengungen im Bereich der Business Software zu verstärken. Der weltgrößte Softwarekonzern wird im kommenden Jahres 850 Millionen Dollar in die Forschung und Entwicklung sowie Vertriebsaktivitäten der Microsoft Business Solutions investieren.

Boeing-Aktien < BA.NYS > < BCO.FSE > werden laut Händlern kaum von einem neuen Auftrag bewegt werden. Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines < AUA.EAV > hat beim US-Flugzeugbauer ein Flugzeug vom Typ "737-800" bestellt. Die Order sei aber bereits in den veröffentlichten Bestellungen von Boeing aufgeführt worden, allerdings ohne Nennung des Kunden.

General Motors < GM.NYS > < GMC.FSE > hat im ersten Halbjahr seinen Absatz in China um 58 Prozent auf den Rekordwert von 259.653 Fahrzeugen erhöht. Das wichtigste Pkw-Joint-Venture, die Shanghai General Motors, habe die Verkaufszahlen in den ersten sechs Monaten sogar um 92,4 Prozent auf 141.319 Stück gesteigert, teilte der Fahrzeughersteller in Schanghai mit.

Die amerikanischen Standardwerte hatten sich am Freitag nach positiv aufgenommenen Zahlen von General Electric erholt, gingen deutlich unter Tageshoch aus dem Handel: Der Dow-Jones-Index < Indu.IND > legte 0,41 Prozent auf 10.213,22 Punkte zu, der S & P 500 < INX.IND > gewann 0,14 Prozent auf 1.112,30 Zähler. In Asien endeten die Börsen am Morgen überwiegend im Minus und in Europa war die Tendenz ebenfalls etwas leichter.

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