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Aktien New York Ausblick: Etwas schwächer erwartet - Konjunkturdaten belasten

Negative Signale von der Konjunkturseite dürften den US-Börsen am Donnerstag einen etwas schwächeren Auftakt bringen. Nach Bekanntgabe von Handelsbilanz und Arbeitslosenhilfe-Anträgen drehten die Futures ins Minus.

dpa-afx NEW YORK. Negative Signale von der Konjunkturseite dürften den US-Börsen am Donnerstag einen etwas schwächeren Auftakt bringen. Nach Bekanntgabe von Handelsbilanz und Arbeitslosenhilfe-Anträgen drehten die Futures ins Minus. Zuvor hatten sie dank positiv gewerteter Geschäftszahlen der Citigroup und der Bank of America noch im positiven Bereich gelegen.

In den USA war das Handelsbilanzdefizit im August auf den zweithöchsten jemals ermittelten Wert gestiegen. Das Defizit habe sich um 6,9 Prozent auf 54,0 Mrd. Dollar erhöht, teilte das US-Handelsministerium in Washington mit. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der zurückliegenden Woche unterdessen kräftiger gestiegen als erwartet. Sie kletterte um 15 000 auf 352 000.

Der weltgrößte Finanzdienstleister Citigroup Inc. hatte mit 1,02 Dollar Gewinn pro Aktie (EPS) im abgelaufenen Quartal die Analystenerwartungen um drei Cent übertroffen. In der Region Europa, Afrika und Nahost (Emea) musste die Bank allerdings einen Gewinneinbruch von 34 Prozent auf 284 Mill. Dollar hinnehmen. Die Aktie behauptete sich vorbörslich knapp und gab 0,23 Prozent auf 44,01 Dollar ab.

Die Bank of America erzielte im dritten Quartal weniger Gewinn, übertraf die Analystenerwartungen aber leicht. Die Aktie legte vorbörslich im New Yorker Handel um 0,20 Prozent auf 45,10 Dollar zu. Der Autohersteller General Motors (GM) erzielte im dritten Quartal einen deutlich niedrigeren Gewinn je Aktie (EPS) als Analysten erwarteten. Die Aktie verlor vorbörslich 3,03 Prozent auf 40,05 Dollar.

Der Konzern kündigte außerdem an, in Europa bis zu 12 000 Arbeitsplätze in den kommenden zwei Jahren streichen zu wollen. Wie der Konzern am Donnerstag in Rüsselsheim mitteilte, sollen dadurch die jährlichen Kosten um 500 Mill. Euro reduziert werden. Der größte Autokonzern der Welt macht mit seinen europäischen Töchtern Opel, Saab und Vauxhall seit Jahren hohe Verluste.

Die US-Börsen hatten am Mittwoch etwas schwächer geschlossen. Der Dow-Jones-Index war zeitweise unter die Marke von 10 000 Punkten gerutscht und markierte im Verlauf ein Zweimonats-Tief. Am Ende standen minus 0,74 Prozent auf 10 002,33 Punkte zu Buche. Der marktbreite S & P-500-Index fiel um 0,73 Prozent auf 1 113,64 Zähler.

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