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Aktien New York Ausblick: Etwas schwächer erwartet - Warten auf IBM-Zahlen

In den USA werden am Montag die Standardwerte voraussichtlich überwiegend etwas leichter in den Handel gehen. Händler verwiesen dabei auf den weiter steigenden Ölpreis. Dieser erreichte am Morgen in Asien eine neue Rekordmarke von 55,33 Dollar.

dpa-afx NEW YORK. In den USA werden am Montag die Standardwerte voraussichtlich überwiegend etwas leichter in den Handel gehen. Händler verwiesen dabei auf den weiter steigenden Ölpreis. Dieser erreichte am Morgen in Asien eine neue Rekordmarke von 55,33 Dollar. Bis IBM und Texas Instruments Quartalszahlen vorlegen würden, sei zudem mit Zurückhaltung am Markt zu rechnen. Nach Börsenschluss wird zudem Kraft Foods Zahlen veröffentlichen.

Am Freitag hatten die meisten Standardwerte leicht zugelegt: Dow Jones verharrte allerdings unter der Marke von 10 000 Punkten und schloss mit plus 0,39 Prozent bei 9 933,38 Zählern. Der marktbreite S & P-500-Index stieg um 0,45 Prozent auf 1 108,20 Punkte.

Vor Börsenstart gab der Mischkonzern Minnesota Mining and Manufacturing (3M) seine Quartalsbilanz bekannt und senkte seine Prognose für den Jahresgewinn. Die Aktie büßte im vorbörslichen New Yorker Handel zuletzt 3,63 Prozent auf 75,15 Dollar ein. Der Gewinnanstieg lag zwar innerhalb der unternehmenseigenen Prognose, aber leicht unter denen der Analyste. Zudem rechnet der Konzern nun mit einem Ergebnis je Aktie (EPS) inklusive Sondereffekten zwischen 3,68 und 3,69 Dollar nach zuvor 3,72 und 3,75 Dollar.

Der Pharmakonzern Pfizer will im Frühjahr 2005 eine neue klinische Studie zum Arthrose-Mittel Celebrex starten. In der Studie solle die Wirkung des COX-2 Celebrex auf Osteoarthritis-Patienten mit hohem Risiko von Herzkrankheiten untersucht werden, teilte das Unternehmen mit. Das könnte Aktie einen Schub bringen. Zuletzt notierte sie vorbörslich jedoch unverändert.

Der weltgrößte Autozulieferer Delphi hat im dritten Quartal bei niedriger Auslastung und hohem Wettbewerbsdruck rote Zahlen geschrieben. Zwar wurde der Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr von 353 Mill. auf 114 Mill. Dollar reduziert, allerdings hatte Delphi erst vor rund einer Woche seine Ergebnisprognose deutlich nach unten korrigiert. Für das Gesamtjahr will der Konzern einen Gewinn zwischen 48 und 98 Mill. Dollar ausweisen. Der Umsatz soll 28,6 bis 28,8 Mrd. Dollar erreichen.

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