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Aktien New York Ausblick: Freundlich erwartet - US-Wahl und Ölpreis dominieren

Am Tag der US-Wahl rechnen Händler am Dienstag mit einem freundlichen Handelsauftakt an der New Yorker Börse. Der Future auf den S & P-500-Index stieg um 2,40 Punkte auf 1 133,20.

dpa-afx NEW YORK. Am Tag der US-Wahl rechnen Händler am Dienstag mit einem freundlichen Handelsauftakt an der New Yorker Börse. Der Future auf den S & P-500-Index stieg um 2,40 Punkte auf 1 133,20. Die Entspannung am Ölmarkt - der Rohölpreis liegt derzeit unter der Marke von 50 Dollar - dürfte etwas Auftrieb geben, sagte ein Börsianer. Allerdings werde der Handel wohl wegen der US-Präsidentschaftswahl von Zurückhaltung geprägt sein.

Am Montag hatte der US-Leitindex Dow Jones 0,27 Prozent auf 10 054,39 Punkte zugelegt. Der S & P-500-Index stieg um 0,04 Prozent auf 1 130,70 Punkte.

Titel von Coca-Cola dürften das Interesse auf sich ziehen. Der führende US-Getränkehersteller verliert in Deutschland erheblich Marktanteile. Nach Zahlen des Markforschungsunternehmens AC Nielsen, die dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) vorliegen, ging der Anteil des weltgrößten Getränkekonzerns im Cola-Geschäft bis Ende September im Vergleich zum Vorjahr um fast sechs Prozentpunkte zurück.

Auch Chevron Texaco werden wohl in den Blickpunkt rücken. Chevron Texaco rechnet weiterhin mit Verzögerungen bei dem für den Ölkonzern enorm wichtigen Hochsee-Projekt in Nigeria. Wegen Problemen auf Seiten der nigerianischen Regierung würden sich die Vorbereitungsarbeiten länger hinziehen als erwartet, sagte der Chairman von Chevron Texaco, Jay Pryor, der "Financial Times" (Dienstagausgabe). Nigeria, der größte Ölproduzent Afrikas, hat den Angaben zufolge ambitionierte Pläne.

Etwas Auftrieb könnten Titel von Boeing erhalten. Die Verhandlungen der Fluggesellschaften Air Berlin und Niki mit den Flugzeugherstellern Airbus und Boeing über einen Großauftrag sind einem Zeitungsbericht zufolge weit fortgeschritten. Die geplante Bestellung von bis zu 70 Flugzeugen könnte ohne Berücksichtigung von eventuellen Preisnachlässen einen Wert von 4,2 Mrd. Dollar haben, schreibt die "Financial Times" (Dienstagausgabe), ohne Quellen zu nennen.

Dem US-Pharmakonzern Merck waren die möglichen Nebenwirkungen seines Arthrosemittels Vioxx einem Pressebericht zufolge schon Jahre vor dem Rückruf des Medikaments bekannt. Wie das "Wall Street Journal" am Montag unter Berufung auf interne E-Mails und Marketingunterlagen berichtet, kämpfte das Unternehmen jahrelang mit Nachdruck dagegen, dass die kommerziellen Chancen des Medikaments durch Sicherheitsbedenken zerstört werden könnten.

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