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Aktien New York Ausblick: Freundlich - Ölpreisverfall stützt; Warten auf Daten

Rückläufige Ölpreise und Kursgewinne an Europas Börsen werden die Standardwerte an der Wall Street laut Händlern am Mittwoch zum Start unterstützen. Eine dreiviertel Stunde vor Handelsbeginn notierte der Future auf den S & P-500-Index mit plus 0,29 Prozent bei 1 177,50 Punkten.

dpa-afx NEW YORK. Rückläufige Ölpreise und Kursgewinne an Europas Börsen werden die Standardwerte an der Wall Street laut Händlern am Mittwoch zum Start unterstützen. Eine dreiviertel Stunde vor Handelsbeginn notierte der Future auf den S & P-500-Index mit plus 0,29 Prozent bei 1 177,50 Punkten.

Vor weiteren Konjunkturdaten im Wochenverlauf mit dem Arbeitsmarktbericht am Freitag als Höhepunkt sei mit weiterer Zurückhaltung am Aktienmarkt zu rechnen, sagten Börsianer. Die aktuell veröffentlichten Daten zu dem persönlichen Ausgaben und Einnahmen hätten sich unterdessen ausgewirkt. Zudem warte der Markt auf den am Donnerstag nach US-Börsenschluss erwarteten Zwischenbericht des weltgrößten Chipproduzenten Intel .

Pfizer-Aktien stehen laut Händlern weiter im Fokus. Das Pharmaunternehmen habe seine Prognosen für 2004 bestätigt. Daten vom Vorabend zufolge sind zwar bei dem US-Pharmakonzern die Verkaufszahlen für das Arthrose-Mittel Celebrex im Oktober leicht zurückgegangen. Der Umsatz mit Bextra - einem Nachfolger von Celebra - sei aber angestiegen. Sowohl Celebrex als auch Bextra gehören zu einer speziellen Gruppe von entzündungshemmenden Schmerzmitteln, so genannten Cox-2 Hemmern. Zu dieser Klasse gehört auch das Arthritis-Mittel Vioxx, das der Pharmakonzern Merck & Co wegen Nebenwirkungen im September vom Markt genommen hat.

Bei Merck & Co reißen unterdessen die Probleme wegen Vioxx nicht ab. Der staatliche New Yorker Rechnungsprüfer Alan Hevesi hat nach eigener Aussage eine Sammelklage gegen den US-Pharmakonzern wegen Wertpapierbetrugs eingereicht. Merck habe Wertpapiergesetze verletzt, da die Gesellschaft Zweifel über das mittlerweile zurückgezogene Rheumamittel Vioxx nicht enthüllt habe. Der staatliche New Yorker Pensionsfonds habe 171 Mill. Dollar infolge der Rückruf-Aktion von Vioxx verloren.

Der weltgrößte Autobauer General Motors will in seinem US-Werk in Linden (Bundestaat New Jersey) 950 Stellen abbauen. Der Abbau sei für das erste Quartal 2005 geplant, teilte der Konzern am Dienstagabend in einer Eingabe an die Börsenaufsicht SEC mit. General Motors hatte vor einiger Zeit einen Sanierungsplan für seine europäischen Tochtergesellschaften vorgelegt, wonach allein bei Opel 10 000 Stellen wegfallen sollen.

Amerikanische Standardwerte endeten am Vortag auf Tagestief schwach: Der Dow-Jones-Index verlor 0,46 Prozent auf 10 428,20 Zähler, der breiter gefasste S & P 500 fiel um 0,40 Prozent auf 1 173,82 Punkte.

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