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Aktien New York Ausblick: Gut behauptet - Morgan Stanley, Bear Stearns

Die Aktien an der New Yorker Börse dürften am Dienstag gut behauptet starten. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Der S & P-500-Index stieg zuletzt um 0,05 Prozent auf 1 199,30 Punkte.

dpa-afx NEW YORK. Die Aktien an der New Yorker Börse dürften am Dienstag gut behauptet starten. Darauf deuten die vorbörslichen Indikatoren hin. Der S & P-500-Index stieg zuletzt um 0,05 Prozent auf 1 199,30 Punkte. "Eine klare Richtung wird der Aktienmarkt jedoch erst nach der Verarbeitung der Zahlen von Morgan Stanley und Bear Stearns einschlagen", sagte ein Händler. Beide Unternehmen haben vorbörslich Zahlen vorgelegt, die bei Händlern in einer ersten Reaktion positiv beurteilt wurden.

Für einen positiven Tenor sorge Bear Stearns , sagte der Händler. Die US-Investmentbank hat im vierten Quartal den Gewinn gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg binnen Jahresfrist von 2,19 auf 2,61 Dollar. Die von Thompson First Call befragten Experten hatten lediglich mit einem EPS von 2,14 Dollar gerechnet.

Die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter hat im vierten Quartal (bis Ende November) ihren Gewinn gesteigert und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Gewinn je Aktie wuchs um 18 Prozent von 0,92 Dollar im Vorjahr auf 1,09 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 1,01 Dollar je Aktie gerechnet.

Für Bewegung dürften Analystenumstufungen sorgen. Die Analysten von Morgan Stanley haben das Papier von Time Warner auf "Equal Weight" abgestuft.

Nicht zur Ruhe kommen derzeit Pharmawerte. Johnson & Johnson könnten unter Druck geraten. Der US-Pharmakonzern hat vor einem Risiko von Lungenentzündung und Leberschäden bei Einnahme seines Arthritis-Medikaments Remicade gewarnt. Noch in dieser Woche würden die Ärzte über die zusätzlichen Nebenwirkungen informiert.

Negative Meldungen musste die Branche bereits in Europa verarbeiten. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat vor vor einem erhöhten Herzrisiko bei der Einnahme des Schmerzmittels Naproxen gewarnt. Das Medikament wird unter verschiedenen Markennamen vertrieben, unter anderem als Aleve von Bayer und Naprosyn von Roche . Für Unruhe in der Branche hatte Ende vergangener Woche bereits eine Pfizer-Studie gesorgt.

Von Interesse könnten auch Eli Lilly & Co. sein. Der US-Pharmakonzern hat die Quartalsdividende um sieben Prozent auf 38 US-Cent angehoben. Wie das Unternehmen am Montag mitgeteilt hatte, wird die Dividende am 10. März an die Aktionäre gezahlt, die ihre Aktien von Eli Lilly seit dem 15. Februar halten.

Kursgewinne bei den Auto- und Ölwerten hatten den Dow Jones Industrial Average (Djia) am Montag um 0,11 Prozent auf 10 661,60 Punkte steigen lassen. Der breite Standard & Poor's 500-Index zog um 0,04 Prozent auf 1 194,66 Punkte an.

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