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Aktien New York Ausblick: Knapp behauptet - Arbeitsmarktzahlen und Intel

Nach wie erwartet ausgefallen US-Arbeitsmarktdaten zeichnet sich am Freitag ein knapp behaupteter Auftakt für die US-Standardwerte ab. Der Future auf den S & P-500-Index lag eine halbe Stunde vor Handelsstart mit 0,14 % im Minus bei 1 118,00 Punkten.

dpa-afx NEW YORK. Nach wie erwartet ausgefallen US-Arbeitsmarktdaten zeichnet sich am Freitag ein knapp behaupteter Auftakt für die US-Standardwerte ab. Der Future auf den S & P-500-Index lag eine halbe Stunde vor Handelsstart mit 0,14 % im Minus bei 1 118,00 Punkten.

"Die ganze Woche wurde auf den US-Arbeitsmarktbericht gewartet - nun nehmen die meisten Investoren erleichtert zur Kenntnis, dass die Daten mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen lagen", sagte ein Aktienhändler. In den USA stieg die Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft im August um 144 000 und damit etwas schwächer als erwartet. Von CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 158 000 prognostiziert. Gleichzeitig wurde der Juli-Anstieg auf plus 73 000 nach zuvor plus 32 000 revidiert.

Technologieaktien dürften einmal mehr im Fokus stehen: Intel-Aktien brachen vorbörslich um 6,80 % auf 20,16 $ ein. Bereits tags zuvor waren die Aktien im nachbörslichen Handel um knapp acht Prozent eingebrochen. Der weltgrößte Chiphersteller hatte seine Umsatzprognose für das dritte Quartal auf 8,3 bis 8,6 Mrd. $ von zuvor 8,6 bis 9,2 Mrd. gesenkt. Die Bruttogewinnspanne sieht Intel nun bei rund 58 % statt ursprünglich bei etwa 60 %. Die Analysten von Lehman Brothers senkten angesichts dessen ihr Kursziel für Intel von 26 auf 23 $, First Albany reduzierte das Kursziel von 30 auf 24 $.

Texas Instruments könnten ebenfalls leicht unter Druck geraten. Die Analysten von Prudential senkten das Kursziel für den Techwert von 26 auf 20 $ und bestätigten die Einstufung "Neutral".

Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P & G) und seine Tochtergesellschaft Vidal Sassoon legten einen Rechtsstreit "zur beiderseitigen Zufriedenheit". Auch der Pharmakonzern Pfizer legte einen Rechtsstreit bei. Dafür müssen im dritten Quartal außerordentliche Kosten in Höhe von 229 Mill. $ nach Steuern verbucht werden.

Tags zuvor hatten die US-Börsen in den letzten beiden Handelsstunden mit einer Kursrallye auf die Entspannung der Ölpreise reagiert und mit einem Kursplus von mehr als einem Prozent geschlossen.

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