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Aktien New York Ausblick: Leichte Verluste erwartet - Johnson & Johnson, Ölpreis

An der Wall Street dürfte sich der Handel am Freitag wenig verändert bis etwas leichter entwickeln. Darauf deuteten die Indikatoren der Vorbörse. So war der Future auf den S & P-500-Index rund 90 Minuten vor Handelsstart bei 1 188,00 Punkten um 0,23 Prozent leichter.

dpa-afx NEW YORK. An der Wall Street dürfte sich der Handel am Freitag wenig verändert bis etwas leichter entwickeln. Darauf deuteten die Indikatoren der Vorbörse. So war der Future auf den S & P-500-Index rund 90 Minuten vor Handelsstart bei 1 188,00 Punkten um 0,23 Prozent leichter. Nicht zuletzt die Erwartung eines steigenden Ölpreises im Zuge der jüngsten Opec-Sitzung wurde von Händlern als Grund genannt.

Den Markt erreichten überraschend zahlreiche Unternehmensnachrichten. So hatte US-Mischkonzern United Technologies seine Gewinnprognose für das laufende Jahr auf das obere Ende der bisherigen Spanne präzisiert. Der Gewinn je Aktie vor Kosten werde 2004 um rund 17 Prozent auf 5,50 Dollar steigen hieß es. Bislang hatte United Technologies einen Gewinn zwischen 5,45 und 5,50 Dollar in Aussicht gestellt.

In den USA zeichnet sich einem Pressebericht zufolge eine der größten Übernahmen in diesem Jahr ab. Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson und der Medizintechnikspezialist Guidant haben für das Wochenende ein Vorstandstreffen anberaumt, um über die 24-Mrd. Dollar (17,9 Mrd. Euro) schwere Übernahme von Guidant zu beraten. Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise.

Die US-Mobilfunkunternehmen Sprint und die Nextel Communications befinden sich in Gesprächen über eine mögliche Fusion. Eine Transaktion würde 30 Mrd. Dollar (22,5 Mrd Euro) übersteigen, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag in seiner Onlineausgabe. Man verhandele über eine Fusion unter Gleichen. Die Gespräche könnten auch noch platzen. Verizon Wireless könne sich ebenfalls noch einschalten. Sprint und Nextel nahmen keine Stellung.

Als Stütze könnte sich die Aktie von AT & T erweisen. Der US-Telefonkonzern wird seine eigene Prognose 2004 übertreffen. Die Gesellschaft rechne mit einem Gewinn über dem bisherigen Ziel von 4,8 Mrd. Dollar, hieß es am Vorabend in New York. Das Wachstum stamme aus allen Geschäftsfeldern. Das laufende Sparprogramm liege über den Planungen. AT & T will bis Ende 2005 seine operativen Kosten um drei Mrd. Dollar senken.

Die Aktie des weltgrößten Autozulieferers Delphi war vorbörslich leicht im Plus. Wegen eines hohen Kosten- und Wettbewerbsdrucks reduziert der weltgrößte Autozulieferer zum dritten Mal in diesem Jahr seine Umsatz- und Gewinnprognosen. Händler verwiesen jedoch zugleich auf die Nachricht, dass der Konzern weitere 8 500 Stellen abbauen will.

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