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Aktien New York Ausblick: Leichter erwartet - Micron vorbörslich schwach

NEW YORK (dpa-AFX) - Belastet von der Unsicherheit an den globalenAktienmärkten dürfte die New Yorker Börse am Montag mit Kursverlusten starten.Eine knappe Stunde vor Handelseröffnung deuteten die vorbörslichen Indikatorenauf leichte Verluste. "Ein hoher Ölpreis und der Krisenherd Irak drücken auf dieStimmung", sagte ein Händler.

Hinzu kommen Börsianern zufolge schwache Konjunkturdaten. Der zunehmendbeachtete US-Geschäftsklimaindex Empire-State-Manufacturing war im Maiüberraschend deutlich gesunken. Er ging von revidiert 34,0 Punkten im Vormonatauf 30,2 Punkte zurück. Von CBS MarketWatch befragte Volkswirte hatten imDurchschnitt mit 35,3 Punkten gerechnet.

Titel von ChevronTexaco gaben vorbörslich um 0,8 Prozentnach. Der amerikanische Ölkonzern hat insgesamt 150 Naturgas- und Ölfelder anXTO Energy verkauft. Für 1,1 Milliarden US-Dollar (910 Millionen Euro)wechseln die Standorte in sieben Bundesstaaten den Besitzer.

Kaum verändert zeigten sich dagegen vorbörslich die Titel Viacom . Der Kölner Medienkonzern VIVA Media will einenPressebericht über die mögliche Übernahme durch den US-Medienkonzern nichtkommentieren.

Micron-Aktien verloren vor Handelseröffnung 6,1 Prozent.Der US-Chiphersteller will wegen der hohen Nachfrage 100 Millionen Dollar in einWerk in China investieren. Dies berichtet die Onlinesite desBeratungsunternehmens CCID (CCIDnet.com) unter Berufung auf Aussagen desUnternehmenschefs Steve Appleton. Eine Entscheidung über den Standort sei nochnicht gefallen.

Von Interesse dürften auch die Titel von General Motors (GM) sein. Das europäische Geschäft des US-Konzerns steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Der US-Automobilkonzern plant eine starke Europa-Organisation,die die operative Regie der drei Marken Saab, Opel und Vauxhall übernehmen soll.Zudem sollen künftig durch eine engere Zusammenarbeit etwa bei Komponenten aberauch der Vermarktung vermehrt Kosten eingespart werden.

Den Blick der Anleger dürften auch Titel von Eli Lilly & Co. auf sich ziehen. Der amerikanische Pharmakonzern will seineAktivitäten in der Biotechnik und bei der Krebsbehandlung ausbauen. Bis Endedes Jahrzehnts wolle man bei Medikamenten gegen Krebserkrankungen unter die dreiführenden Anbieter aufrücken, sagte Firmenchef Sidney Taurel dem "Handelsblatt"(Montagausgabe). Derzeit ist Eli Lilly der weltweit zehntgrößte Pharmakonzern.

Nortel gaben vorbörslich um 3,4 Prozent ab. EineUS-Untersuchungskammer hat im Zuge einer strafrechtlichen UntersuchungFinanzmitteilungen und Bilanzunterlagen von dem kanadischen Telekomausrüsterverlangt.

Widersprüchliche US-Konjunkturdaten und der hohe Ölpreis hatten den Handelan der New Yorker Börse am Freitag geprägt. Der gab um 1,13 Prozent auf 1.904,25 Punkte nach. Der sank um 1,22 Prozent auf 1.399,85 Zähler.

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