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Aktien New York Ausblick: Ölpreis beendet Kauflaune - Merck-Aktie unter Druck

Mit einem Anstieg des Ölpreises an der New Yorker Rohstoffbörse über die Rekordmarke von 51 Dollar erwarten Händler am Mittwoch Kursverluste im Handel mit US-Standardwerten. Außerdem würde ein negativer Pressebericht zum Pharmakonzern Merck & Co. den Handel belasten. Der Future auf den S & P-500-Index sank um 1,2 Punkte.

dpa-afx NEW YORK. Mit einem Anstieg des Ölpreises an der New Yorker Rohstoffbörse über die Rekordmarke von 51 Dollar erwarten Händler am Mittwoch Kursverluste im Handel mit US-Standardwerten. Außerdem würde ein negativer Pressebericht zum Pharmakonzern Merck & Co. den Handel belasten. Der Future auf den S & P-500-Index sank um 1,2 Punkte.

Mit Merck stehen die Aktien einer der führenden US-Pharmakonzerne im Fokus der Anleger. Nach Informationen des "Wall Street Journal" hat sich die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA negativ zu Merck geäußert. Demnach wären bei einem Einsatz des Pfizer-Medikament Celebrex anstelle des Konkurrenzprodukts von Merck mehr als 27 000 Herzattacken zu verhindern gewesen. Die FDA habe dies in einer Untersuchung festgestellt. Die Aktien von Merck gaben im außerbörslichen Handel deutlich nach.

Schlechte Nachrichten kommen auch von Delphi . Der weltgrößte Autozulieferer hat seine Prognose für das dritte Quartal wegen des hohen Wettbewerbs- und Kostendrucks nach unten korrigiert. Für das Gesamtjahr 2004 peilt der Konzern nun einen Proforma-Gewinn von 232 bis 289 Mill. Dollar an, bislang war von 400 bis 500 Mill. Dollar die Rede. Die Aktien von Delphi waren daraufhin im nachbörslichen Handel am Dienstag deutlich eingebrochen.

Der US-Medienkonzern Viacom denkt über den Verkauf einiger regionaler Radiosender nach. Der Chef der Radiosparte, Leslie Moonves, sagte auf einer Investorenkonferenz, Viacom wolle sich stärker auf seine Radiosender in größeren Städten konzentrieren.

Schließlich rechnet der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart für das dritte Quartal mit einem Gewinn am unteren Ende der eigenen Erwartung. Das Ergebnis je Aktie (EPS) werde eher bei 52 US-Cent als bei 54 Cent liegen, teilte die Gesellschaft am Dienstag bei einer Analystenkonferenz mit.

Bereits am Vortag hatte der erneute Höhenflug des Ölpreises die Kauflaune an der Wall Street beendet. Der Dow Jones Industrial Average schloss um 0,38 Prozent schwächer bei 10 177,68 Punkten. Der S & P-500-Index gab 0,06 Prozent auf 1 134,49 Zähler nach.

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