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Aktien New York Ausblick: Schwächer erwartet - Chevrontexaco im Fokus

(dpa-AFX) NEW York - Der erneut gestiegene Ölpreis, enttäuschende Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal und skeptische Zurückhaltung vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten in den USA werden am Freitag für einen schwächeren Start am US-Aktienmarkt sorgen. Darauf deuten die Futures hin.

(dpa-AFX) NEW York - Der erneut gestiegene Ölpreis, enttäuschende Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal und skeptische Zurückhaltung vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten in den USA werden am Freitag für einen schwächeren Start am US-Aktienmarkt sorgen. Darauf deuten die Futures hin.

Die US-Wirtschaft ist zwar in den ersten drei Monaten des Jahres deutlicher als erwartet gewachsen, Doch von April bis Juni stieg das BIP nur hochgerechnet um 3,0 Prozent. Das ist die schwächste Wachstumsrate seit dem ersten Quartal 2003. Von CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt mit 3,6 Prozent gerechnet. Nun werde noch auf die Daten zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan im Juli gewartet und zum Chicago Einkaufsmanagerindex für Juli, sagten Händler. Diese beiden wichtigen Indikatoren zur Wirtschaftslage in den USA werden kurz nach Börsenstart erwartet.

Nun werde noch auf die Daten zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan im Juli gewartet und zum Chicago Einkaufsmanagerindex für Juli, sagten Händler. Diese beiden wichtigen Indikatoren zur Wirtschaftslage in den USA werden kurz nach Börsenstart erwartet.

Chevrontexaco < CVX.NYS > < CHV.FSE > stiegen vor Börsenstart um 0,54 Prozent auf 96,00 Dollar. Der nach Umsatz fünftgrößte Öl-Konzern der Welt wies wegen gestiegener Ölpreise im abgelaufenen zweiten Quartal einen weit über den Markterwartungen liegenden Gewinn aus.

Wie der zweitgrößte amerikanische Discount- Einzelhändler Target < TGT.NYS > < DYH.FSE > am Vorabend mitteilte, verkauft er seine Mervyn's-Warenhauskette für 1,65 Milliarden Dollar (1,4 Mrd Euro) in bar an ein Investmentkonsortium. Die Aktie gewann vorbörslich 2,62 Prozent auf 45,49 Dollar. Nach der Genehmigung durch ein Gericht in Delaware hat der Zeitungsverlag Hollinger International < HLR.NYS > < HON.FSE > seinen Verkauf der Telegraph-Gruppe an die schottischen Barclay-Brüder unter Dach und Fach gebracht. Wie Hollinger mitteilte, liegt der Verkaufspreis abzüglich der Barpositionen der gekauften Gruppe bei rund 665 Millionen Pfund (rund eine Milliarde Euro).

Am Vortag hatte der Dow Jones < Indu.IND > bis Börsenschluss einen Teil seiner Gewinne wieder abgegeben und mit einem nur leichten Plus von 0,12 Prozent auf 10.129,24 Punkte geschlossen. Der breiter gefasste S & P-500-Index < INX.IND > stieg um 0,46 Prozent auf 1.100,43 Zähler.

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