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Aktien New York Ausblick: Schwächer erwartet - Motorola und Honeywell im Blick

Die US-Börsen werden am Mittwoch schwächer erwartet. Ein Grund sei, dass der weltweit zweitgrößte Handyhersteller Motorola am Vorabend nach Börsenschluss mit seinem Quartalsbericht enttäuscht habe. Des Weiteren seien Investoren wegen des Ölpreises vorsichtig.

dpa-afx NEW YORK. Die US-Börsen werden am Mittwoch schwächer erwartet. Ein Grund sei, dass der weltweit zweitgrößte Handyhersteller Motorola am Vorabend nach Börsenschluss mit seinem Quartalsbericht enttäuscht habe. Des Weiteren seien Investoren wegen des Ölpreises vorsichtig. Es werde erwartet, dass die am Nachmittag anstehenden Daten zu den Rohöllagerbeständen in den USA den weiteren Börsenverlauf bestimmten.

Am Vortag hatten die Standardwerte überwiegend unter den ausgeweiteten Ermittlungen der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft gegen Versicherer gelitten. Der Dow Jones schloss um 0,59 Prozent schwächer bei 9 897,62 Punkten. Der S & P-100-Index gab um 0,78 Prozent auf 530,99 Punkte nach.

Motorola-Papiere büßten im vorbörslichen New Yorker Handel 5,68 Prozent auf 17,45 Dollar ein. Der Telekomausrüster verfehlte trotz eines Ergebnissprungs im dritten Quartal die Analysten-Erwartungen. Auch der Umsatz lag unterhalb der Analystenprognosen. Wettbewerber Lucent verbuchte im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal aufgrund positiver Sondereffekte ein deutliches Ergebnisplus. Auch der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres deutlich.

Der im Dow Jones notierte Mischkonzern Honeywell steigerte im dritten Quartal sein Ergebnis und auch den Umsatz. Honeywell führte den Zuwachs unter anderem auf die Sparten Automation und Luftfahrt zurück. Der Mischkonzern United Technologies erzielte im dritten Quartal mehr Gewinn als erwartet und präzisierte zugleich die Prognose für das Gesamtjahr.

Im Fokus werden auch Pfizer-Aktien stehen. Der weltgrößte Pharmakonzern steigerte im dritten Quartal sowohl Umsatz als auch Überschuss und bestätigte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Die Aktie fiel vorbörslich um 0,93 Prozent auf 28,73 Dollar.

Der amerikanische Fotokonzern Eastman Kodak übertraf im dritten Quartal die Gewinnerwartungen und bekräftigte seine Jahresprognose. Der Konsumgüterkonzern Colgate-Palmolive verbuchte im dritten Quartal wie erwartet einen deutlichen Gewinnrückgang.

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