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Aktien New York Ausblick: Schwächer erwartet; US-Arbeitsmarktdaten enttäuschen

Nach Vorlage der US-Arbeitsmarktdaten rechnen Händler mit einem schwächeren Handelsstart an der New Yorker Börse. In den USA war die Beschäftigtenzahl im September deutlich schwächer als erwartet gestiegen.

dpa-afx NEW YORK. Nach Vorlage der US-Arbeitsmarktdaten rechnen Händler mit einem schwächeren Handelsstart an der New Yorker Börse. In den USA war die Beschäftigtenzahl im September deutlich schwächer als erwartet gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei um 96 000 zum Vormonat geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Vor CBS Marketwatch befragte Vokswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 138 000 erwartet.

Nach Vorlage von Zahlen verloren Alcoa-Aktien im vorbörslichen New Yorker Handel 1,09 Prozent auf 33,71 Dollar. Belastet von Kosten aus Werksschließungen, Streiks und Hurrikan-Schäden hatte der weltgrößte Aluminiumkonzern im dritten Quartal einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen müssen.

Aktien von General Electric (GE) gewannen dagegen vorbörslich 0,29 Prozent auf 34,05 Dollar. Der US-Mischkonzern hat seinen Gewinn im dritten Quartal leicht gesteigert und die Analystenprognosen erfüllt.

Die Aktien von Boeing dürften ebenfalls in Bewegung kommen. Die Europäische Kommission stellt Staatshilfen der japanischen Regierung für die Entwicklung des Boeing-Flugzeugs 7E7 Dreamliner in Frage. Dem US-Flugzeugbauer wird vorgeworfen, eine Vereinbarung zu Staatshilfen aus dem Jahr 1992 zwischen der USA und der EU umgehen zu wollen.

Nach Vorlage von Zahlen verharrten AMD-Aktien im vorbörslichen Handel auf ihren Vortagesstand von 14,11 Dollar. Der weltweit zweitgrößte Mikroprozessoren-Hersteller hatte im abgelaufenen dritten Quartal den Gewinn je Aktie auf zwölf US-Cent gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten genau getroffen.

AT & T stiegen vorbörslich um 2,53 Prozent auf 15,42 Dollar. Die amerikanische Telefongesellschaft will im Zuge einer Restrukturierung in diesem Jahr insgesamt mehr als 20 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen.

Unter Druck dürften die Titel von Pfizer geraten. Dem weltgrößten Pharmakonzern drohen möglicherweise wegen eines Berichts über Nebenwirkungen bei seinem Kassenschlager Celebrex ähnliche Probleme wie dem US-Konkurrenten Merck & Co . Celebrex erhöhe das Risiko eines Herzinfarktes, heißt es in einem Artikel, der in 14 Tagen im Fachmagazin "New England Journal of Medicine" erscheinen soll. 2003 setzte Pfizer bei einem Gesamtumsatz von 45,188 Mrd. Dollar mit dem Kassenschlager 2,132 Mrd. Dollar um.

Am Vortag hatten die US-Börsen angesichts eines neuen Rekordhochs beim Ölpreis durchgehend mit Verlusten geschlossen. Der Dow Jones Industrial Average fiel bis Börsenschluss um 1,12 Prozent auf 10 125,40 Punkte, während der S & P-500-Index um 1,00 Prozent auf 1 130,65 Zähler sank.

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