Archiv
Aktien New York Ausblick: Sinkender Ölpreis lässt Börsianer auf Gewinne hoffen

Angesichts des vorläufigen Endes der Ölpreisrally rechnen Börsianer am Dienstag an der Wall Street mit einem freundlichen Handelsauftakt. Bereits am Vortag hatten die US-Börsen einen Teil ihrer zuvor verzeichneten Verluste wett gemacht, nachdem der Ölpreis gesunken war.

dpa-afx NEW YORK. Angesichts des vorläufigen Endes der Ölpreisrally rechnen Börsianer am Dienstag an der Wall Street mit einem freundlichen Handelsauftakt. Bereits am Vortag hatten die US-Börsen einen Teil ihrer zuvor verzeichneten Verluste wett gemacht, nachdem der Ölpreis gesunken war. Eine dreiviertel Stunde vor Handelsbeginn stand der S & P-100-Future 2,7 Punkte besser bei 1 098 Punkten.

Der Dow Jones hatte am Montag 0,08 Prozent auf 9 749,99 Punkte verloren, während der S & P 100 um 0,22 Prozent auf 524,0 Punkte sank.

Unter den Standardwerten dürften die Aktien des Ölfeldausrüsters Halliburton in der Gewinnzone eröffnen. Im dritten Quartal betrug der verwässerte Gewinn 51 Cent je Aktie, während Analysten mit 36 Cent gerechnet hatten. Einigungen mit Asbest- und Silikat-Klägern sorgten jedoch für einen Nettoverlust von neun Cent je Aktie.

Dem ehemaligen Dow-Wert International Paper gelang im dritten Quartal zwar überraschend erfolgreich die Rückkehr in die Gewinnzone. Jedoch drohen hohen Energiekosten das Wachstum zu begrenzen, warnte der Papierhersteller in seinem Ausblick.

Kursgewinne werden hingegen bei Lockheed Martin erwartet. Der Rüstungskonzern hat seinen Ertragsausblick für das laufende und kommende Jahr angehoben und zugleich im dritten Quartal die Markterwartung mit 69 Cent Gewinn je Aktie um vier Cent übertroffen.

Der Massenspeicher Electronic Data Systems-Spezialist verschob unterdessen seine Bilanzvorlage auf den 3. November. Wegen eines Vertrags mit der Marine könnte eine Impairment-Abschreibung notwendig werden, hieß es zur Begründung.

Dem Handyhersteller Motorola stehen nach einem Gerichtsurteil 2,13 Mrd. Dollar zu. Ein US-Berufungs-Gericht bestätigte ein entsprechendes Urteil wegen Betrugs gegen die türkische Unternehmenfamilie Uzan.

Um rund zehn Prozent schossen nach Handelsschluss die Aktien des Versicherungsmaklers Marsh & Mclennan in die Höhe, nachdem der Unternehmenschef Jeffrey Greenberg zurückgetreten war. Nach Ansicht des New Yorker Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer sind Ermittlungen gegen das Unternehmen nicht nötig.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%