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Aktien New York Ausblick: Verluste erwartet - Disney und Wal-Mart mit Zahlen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Standardwerte werden am Donnerstagvoraussichtlich mit Kursverlusten in den Handel starten. Rund eine Stunde vorHandelsbeginn wurde der S&P-500-Future bei 1.093,25 Punkten und damit 5,50Zählern unter dem Vortagesschluss gehandelt. Am Vortag hatte der Dow-Jones-Index nach anfänglichen Verlusten bis Handelsende um 0,26 Prozent auf10.045,16 Punkte zugelegt. Der S&P-500-Index rückte um 0,17 Prozentauf 1.097,26 Zähler vor.

Auch die jüngsten Konjunkturdaten dürften das Interesse der Anleger auf sichziehen. In den USA war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge aufArbeitslosenhilfe wieder gestiegen. Die Erstanträge seien in der vergangenenWoche um 13.000 auf 331.000 geklettert, teilte das Arbeitsministerium mit. DieEinzelhandelsumsätze waren in den USA im April zurückgegangen. Sie sanken um 0,5Prozent zum Vormonat gesunken. Von AFX befragte Volkswirte hatten hingegen mitunveränderten Umsätzen gerechnet.

Nach Vorlage von Zahlen stiegen die Aktien von Walt Disney im vorbörslichen New Yorker Handel um 1,65 Prozent auf 23,38 Dollar.Der Medien- und Unterhaltungskonzern hat dank eines besserenFreizeitparkgeschäfts, guter Ergebnisse seines Kabelfernsehbereichs und einersoliden Entwicklung der anderen Sparten im zweiten Quartal und den ersten sechsMonaten des laufenden Geschäftsjahres 2003/2004 glänzend verdient.

Wal-Mart gewannen vorbörslich 1,25 Prozent auf 55,75Dollar. Der weltgrößte Einzelhändler hat im ersten Quartal Umsatz und Gewinnstärker gesteigert als erwartet. Wie der Konzern mitteilte, legte der Gewinn ausdem fortgeführten Geschäft um 18,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar zu. DerErtrag je Aktie (EPS) stieg von 41 auf 50 Cent. Analysten hatten mit einem Wertvon 49 Cent gerechnet.

Auch einige Umstufungen dürften die Kurse der betroffenen Wert bewegen. So hatte Goldman Sachs die Altria-Aktie auf "In-Line"herabgestuft. Zudem nahm Goldman die Bewertung von Merrill Lynch mit "Outperform" auf, Bear Stearns mit"Underperform" sowie Lehman Brothers und Morgan Stanley mit "In-Line". UBS wiederum erhöhte Goldman Sachs von "Neutral" auf "Buy".

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